Infolge eines plötzlich aufgetretenen Baugrundproblems mussten laut WSA am 5. Juli die Bauarbeiten am Oberhaupt zunächst eingestellt werden. Beim Herausziehen der 16 Meter langen Baugrubenspundbohlen habe sich das gesamte Oberhaupt aufgrund des Fließsandes um zirka zwei Zentimeter gesetzt. Das WSA habe die Bundesanstalt für Wasserbau, Sachgebiet Baugrunddynamik, hinzugezogen und einen Gutachter beauftragt, um die Ursache feststellen zu lassen und geeignete Maßnahmen zum sicheren Weiterbau festzulegen.
"Somit kann infolge erforderlicher Messprogramme, Untersuchungen und Gutachten nach derzeitigem Kenntnisstand die Schleuse bis zum Herbst 2019 wahrscheinlich nicht mehr eröffnet werden. Damit bleibt die Schleuse bis auf Weiteres gesperrt und wird spätestens zum 1. April 2020, dann aber voll automatisiert zur Selbstbedienung, allen Nutzern wieder zur Verfügung stehen", so das WSA. Noch im Frühjahr hieß es, dass die Schleuse zum 1. August ihren Betrieb wieder aufnehmen werde.