Die Löschgruppe zählt insgesamt 47 Personen, 21 aktive Kameraden, die Alters- und Ehrenabteilung umfasst 15 Mitglieder. Sechs Mädchen und fünf Jungen bilden die Jugendfeuerwehr Kurtschlag, sie hat einen Altersdurchschnitt von neun Jahren.  Insgesamt leistete die Löschgruppe 764 Übungsstunden ab, darunter allein 124 Stunden für die Jugendausbildung. Als "sehr erfolgreich" bezeichnete Jugendfeuerwehrwartin Sabrina Draschanowski ihre Arbeit mit den zukünftigen Aktiven. Die Kinder seien sehr wissbegierig und hätten beim stadtinternen Wettkampf der Jugendfeuerwehren den zweiten Platz belegt.
Hinter den Zahlen verstecken sich Schicksale, sagte Bürgermeister Bert Kronenberg. Er zolle den Kameraden großen Respekt und bedankte sich für deren Engagement. Im vergangenen Jahr habe die Stadt Zehdenick mit mehr als 850 000 Euro einen Rekordwert bei den Ausgaben für die Feuerwehr erzielt. Im laufenden Jahr seien es rund 550 000 Euro, die die Stadt in neue Schutzkleidung, neue Schläuche für den Schlauchverbund Oberhavel sowie in zwei neue Feuerwehrautos investieren werde. Frank Lange, stellvertretender Stadtbrandmeister und zuständig für die Jugendfeuerwehr, zählt insgesamt 87 Kinder und Jugendliche zwischen neun und zwölf Jahren in der Wehr. Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Treffen der Jugend aus Zehdenick und Fürstenberg geben, es wird in Neuglobsow stattfinden. Stadtbrandmeister Gerd Leege leitet mit 403 Mitgliedern "eine der größten Feuerwehren in Oberhavel". 184 Einsätze mit knapp 5 000 Einsatzstunden verzeichnet die städtische Statistik. Als das größte Problem sieht Leege die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr am Tag. Er gestand, dass er darauf auch noch keine Antwort habe. Bernd Halle, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und Vorsitzender der AG Brandschutz freute sich über die positive Bilanz, er mahnte jedoch an, dass die Stadt auch "eins zu eins liefere". Konkret meinte er die Absauganlage im Gerätehaus Kurtschlag, die für Dezember avisiert war, jedoch erst im Januar eingebaut werde. Hier gehe es um "Glaubwürdigkeit der Politik und auch der Verwaltung".
In die Alters- und Ehrenabteilung ist Brandmeister Siegfried Maaß gewechselt. Bürgermeister Kronenberg ehrte ihn zudem für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Oberfeuerwehrfrau Gisela Giese erhielt die Auszeichnung in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft, Hauptfeuerwehrfrau Viola Maaß das Silberabzeichen für 30 Jahre und Oberfeuerwehrmann Christian Raßmann das Bronzeabzeichen für 20 Jahre treue Dienste in der Feuerwehr. Zur Feuerwehrfrau befördert wurde Maria Doil, Sandra Keskowski darf sich nun Oberfeuerwehrfrau nennen.