Es war der 10. Mai 1949, als die  Betriebssportgemeinschaft (BSG) "Traktor Häsen" gegründet wurde und sozusagen die Fußballära um Heinz Bartel seinen Lauf nahm. So jedenfalls ist es in den Unterlagen des Vereins vermerkt.
Die Gründungsmitglieder liefen nicht nur gern selbst auf den Rasen auf, sie verstanden es, die Dorfbewohner in Häsen mit dem "Goalfieber" anzustecken. Das ist nun schon 70 Jahre her und der Häsener Sportverein inzwischen eine feste Instanz im sportlichen und kulturellen Leben des Ortes geworden. Sogar über die Kreisgrenzen hinaus birgt der Name für  Qualität. "Vor 20 Jahren haben die Häsener Fußballer am Grab von Heinz Bartel das Versprechen abgegeben, dass der Fußball in Häsen weiterleben wird. Das haben  wir geschafft", stellt Norbert Ruch als Vorsitzender in Vorbereitung auf die Feier des Jubiläums fest. Seit 20 Jahren setzt Häsen unter seiner Führung noch immer spielerische Akzente und bereichert vor allem das Dorfleben. Das zu beweisen, haben sich die Organisatoren für die Feierlichkeiten am ersten Augustwochenende auf dem Sportplatz an der Gutengermendorfer Straße auch einiges einfallen lassen. So steht der Freitag, 2. August, ganz im Zeichen der Tradition. Um 19 Uhr wird die Traditions-Elf des 1. FC Union Berlin gegen eine Auswahl ehemaliger Häsener Fußballer antreten. Nach dem Spiel soll es eine Reise durch die Vereinsgeschichte in Bildern geben, und die Unioner stehen für Autogramme bereit. In Vorbereitung dessen ruft der Verein alle ehemaligen Häsener Fußballer und eigentlich alle Häsener auf, dabei zu helfen. Für die Vereinschronik werden noch  Bilder und Textmaterial benötigt. "Also, die Fotoalben durchstöbern, damit 70. Jahre Häsener Fußball gebührend präsentiert werden können", so die Bitte der Organisatoren. Wer Unterlagen findet, kann diese entweder per Mail an info@haesenersv.de schicken oder auch an den aktuellen Spieltagen vor Ort abgegeben.
Am Samstag, 3. August, wird vormittags ein Sportfest für die ganze Familie organisiert, am Nachmittag geht der Häsener Sommercup in seine zehnte Auflage. In diesem Jahr werden neben dem Gastgeber noch die Löwenberger Land-Vereine aus Falkenthal, Löwenberg und Grüneberg und der Pokalverteidiger des vergangenen Jahres aus Fürstenberg an den Start gehen und um den Pokal des Bürgermeisters spielen.