Da staunten die Jungen und Mädchen nicht schlecht: Wie verwandelt präsentiert sich der Bredereicher Jugendklub nach der kompletten Renovierung, die Sozialarbeiter Mike Gutschmidt fast in Eigenregie bewältigt hat.

Begeisterte Kinder

Den Tag der offenen Tür am Freitagnachmittag nutzten dutzende Kinder und Jugendliche, einige sogar aus den Nachbardörfern, um mal reinzuschnuppern und Tuchfühlung aufzunehmen. Wenige Minuten später gab es schon wahre Tumulte begeisterter Kinder am Tischfußballspiel, dem Kicker.
Die Billardplatte wurde ausgiebig beim Snooker getestet, und viele der Kinder lümmelten entspannt und neugierig zugleich auf der meterlangen Sitzgarnitur, gebaut von Mike Gutschmidt praktischerweise aus Holzpaletten. Paradox dabei: Handys spielten für ein paar Momente gar keine Rolle – Zuckerberg wird’s verschmerzen.
Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) gratulierte dem Klubteam des Treff ’92, Ina Kuhlmann und Mike Gutschmidt, für die gelungene Verwandlung der Bredereicher Filiale.
Dass die Stadt einen Teil – auch finanziell – in Sachen Elektrik zum Beispiel beitrug, wollte der Bürgermeister nicht an die große Glocke hängen. Dies verstehe sich doch von selbst, dass die Kommune die Jugendarbeit unterstützt, betonte Philipp. Vielmehr sei beachtenswert, was Mike Gutschmidt geleistet habe.

Gemeinschaft der Jugend

Klar, dass auch zahlreiche Eltern, vornehmlich Mütter, mal vorbeischauten, um zu inspizieren, wie und wo Sohn oder Tochter künftig die Klubnachmittage verbringen. Reichlich belegte Brötchen und literweise Kaffee ließen die Zeit ohnehin wie im Fluge vergehen. Alle Beteiligten einte in diesen festlichen Stunden – vor dem Hintergrund von Corona sowieso – der unausgesprochene Wunsch, eine Gemeinschaft der Jugend möge hier heimisch werden. Möglicherweise gehört dazu auch die Erkenntnis, die Kleinen übernehmen Verantwortung wie die Großen und kümmern sich darum, dass die Klubräume für nachfolgende Generationen einladend bleiben.