Richtfest für den Kita-Neubau an der Straße des Friedens in Gransee wurde am Mittwoch gefeiert. Pünktlich zum feierlichen Moment ebbte der Regen ab beziehungsweise reduzierte sich auf ein leichtes Nieseln.
130 statt 89 Kinder werden Platz im „Zwergenland“ haben, wenn das Projekt Ende kommenden Jahres erfolgreich abgeschlossen ist. 5,6 Millionen werden laut des stellvertretenden Amtsdirektors Wolfgang Schwericke insgesamt verbaut. Den Löwenanteil machen Fördermittel aus, 1,5 Millionen müssen aber das Amt Gransee und die angehörigen Gemeinden selbst stemmen. „Das ist eine unserer größten, wenn nicht die größte Baustelle“, so Schwericke weiter, der auch vielerlei Dank an die beteiligten Baubetriebe, Planer Wolfgang Grassl, das Kita-Personal sowie die Bauamtsmitarbeiter richtete. Derzeit liegen die Arbeiten voll im Zeitplan.Vor einem halben Jahr wurde der Grundstein gelegt.

Großzügiges Foyer verbindet Alt- und Neubau

Der stellvertretende Amtsausschussvorsitzende Ralf Wöller erinnerte sich an seine Schulzeit vor 50 Jahren, als er als Fahrschüler aus Sonnenberg auf dem Weg zwischen Bahnhof und Werner-Seelenbinder-Oberschule regelmäßig am alten Kitabau vorlief, der nun durch ein großzügiges Foyer mit dem Neubau verbunden wird.  „Da ist es etwas ganz besonderes, diese Veränderungen mitzuerleben“, so Wöller.
Gransees Bürgermeister Mario Gruschinske (SPD) verwies in seiner Ansprache darauf, dass noch vor etwas mehr als zehn Jahren schwer vorstellbar gewesen sei, über eine Kita- oder Schulerweiterung überhaupt zu reden. Weniger Kinder und ein Geburtenrückgang seien damals die dominierenden Themen gewesen.  „Was wir stattdessen sehen, ist eine tolle Entwicklung, die sich für Gransee sehr positiv auswirken wird“, blickte er voraus. „Die Stadt wird wachsen, das zeigen die Zuzugszahlen deutlich“, so Gruschinske weiter.
Die symbolischen letzten Nägel ins Gebälk schlugen der gelernten Zimmermann Wolfgang Schwericke und Kitaleiterin Manja Perrot. Zimmerermeister Jörg Pfeiffer verlas den Richtspruch.