„Ich kann dem nicht zustimmen“, sagte Eckard Schönberg (CDU) mit Blick auf die in Nassenheide vorgesehenen Maßnahmen. Mit der bestehenden 30er-Regelung, der Bedarfsampel und bald auch den Bushaltetaschen haben wir das Möglichste getan, um für Sicherheit zu sorgen. Auch tagsüber Tempo 30 einzurichten, halte ich aber für nicht richtig“, so Schönberg weiter. Das bringe nur eine Entlastung von zwei Dezibel weniger Lärm, aber 60 Prozent mehr Abgase. Das bringt mehr Schaden als Nutzen für die Anwohner“, argumentierte er und beantragte, die Passage Nassenheide betreffend im Lärmaktionsplan zu streichen, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. Ein Gegenargument war, dass Autofahrer es leichter haben, auf die B 96 aufzufahren, wenn dort die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert werde. Es bedeute daher neben Lärmschutz auch ein Mehr an Sicherheit, zumal es  Pläne hinsichtlich des Kindererholungsheimes gebe. „Den letzten Haken macht eh die Verkehrsbehörde“, mahnte Bau- und Ordnungsamtschef Manfred Telm, die Verabschiedung des Papiers mit einer erneuten Grundsatzdiskussion zu verbinden. Das bedeutet, die im Lärmaktionsplan der Gemeinde festgelegten Maßnahmen haben lediglich empfehlenden Charakter, auf eine Umsetzung haben die Bürger aber keinen Anspruch.