Am Freitagvormittag erhielt eine 80-jährige Zehdenickerin einen Anruf einer ihr unbekannten männlichen, deutschsprachigen Person. Diese gab sich als Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Braunschweig aus und erklärte, dass man ihre Tochter festhalte.

Der Tochter drohe angeblich eine Haftstrafe

Die Tochter sei nach Aussage des Anrufers Verursacherin eines Verkehrsunfalles gewesen, wobei ein Mensch ums Leben kam. Nun könne die Haftstrafe nur durch eine Zahlung von 85.000 Euro abgewendet werden. Die Dame erklärte, dass sie nicht so viel Geld hätte, woraufhin das Telefonat seitens des Anrufers ohne weitere Folgen beendet wurde.
Anschließend rief sie die Tochter in Braunschweig an, die bestätigte, dass es sich um einen Betrugsversuch handelte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. An dieser Stelle ergeht der Hinweis, dass die Polizei in Deutschland derartige Forderungen nicht erhebt.