„Zweifellos“ lautet der Titel der neuen Ausstellung, die am Sonntag, 6. September, in der Klostergalerie Zehdenick eröffnet wird. Zu sehen sein werden Zeichnungen von Doris Leue sowie Malerei und Objekte von Volker Henze.
Die Zeichnungen von Doris Leue beeindruckten wegen ihrer Verspieltheit, Heiterkeit, Skurrilität, andere Blätter auch durch ihre Nüchternheit, Genauigkeit, ihren Ernst. Sie alle wirken nicht absichtsvoll, sondern wie mühelos entstanden, heißt es werbend in einer Ankündigung. „Die naturkundlichen Objekte sind präzise und streng, trotzdem auch lebendig und liebevoll dargestellt. Die Bilderzählungen von Vögeln und Fischen, von Häusern und Plätzen, von den Musen, von Zirkus verbinden sich zu einer Mythologie, die persönlich und doch mehr als nur privat ist“, wird aus einer Beschreibung von Jens Semrau zu einer vergangenen Ausstellung von Doris Leue zitiert.

Abstrakte und großformatige Motive

Eher auf abstrakte, dafür aber großformatige und sehr farbige Motive setzt Volker Henze. „Ich ordne Linien und Flächen auf Rechteck oder Quadrat aus zufälliger Vielfalt heraus, bis ich meine dreiste Möglichkeit gefunden habe. Meine Bilder sind keine vertrauten Wunschbilder, sondern sind so absurd und fremd wie die Welt. In ihnen etwas wiedererkennen ist möglich, aber es ist, als würde man Wolkenformen lesen“, so der Künstler.
Die Vernissage beginnt um 16 Uhr. Galerist Jörg Zieprig wird die Gäste begrüßen. Einleitende Worte zur Ausstellung spricht Anita Kühnel. Zieprig weist darauf hin, dass zurzeit nur maximal 50 Personen zu Veranstaltung in der Klosterscheune Zehdenick zugelassen. Ferner wird auf das Einhalten der Abstandsregeln und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen. Die Werke von Leue und Henze sind anschließend bis zum 1. November in der Klostergalerie zu sehen.