Das bestätigte der Chef des Ortsverbandes, Manfred Saborowski, am Dienstag. Es sei nun einmal eine wichtige Art des Erinnerns und Gedenkens, auch extra die Befreier zu würdigen. "Wir werden das selbstverständlich unter Berücksichtigung der Eindämmungsverordnung machen, indem ausreichend Abstand eingehalten wird", erklärte Saborowski.
Eindrucksvolle Biografien
Von der Stiftung sind unterdessen alternative Veranstaltungsformen, Foren, Podcasts und dergleichen im Internet organisiert worden.
Bereits seit Ostermontag wird mit täglichen Posts auf Facebook, Twitter und Instagram auf dieses Ereignis aufmerksam gemacht. Dabei werden eindrucksvolle Biografien und historische Begebenheiten, Interviews, Kunstprojekte, Hörspiele und Kurzfilme zu sehen sein, wie der Sprecher der Stiftung, Dr. Horst Seferens, informiert. Beteiligt sind etwa die Überlebenden Richard Fagot (Israel), Bernt Lund (Norwegen) und Barbara Piotrowska (Polen). Aber auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), Außenminister Heiko Maas (SPD) und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) machen mit. Ebenso der Präsident des EU-Parlaments David-Maria Sassoli, der polnische Außenminister Jacek Krzysztof Czaputowicz, die brandenburgische Kulturministerin Manja Schüle (SPD), die Schriftstellerin Adriana Altaras, die Filmuniversität Babelsberg, Schülerinnen und Schüler der Berlin-Brandenburg International School und viele andere.