Ein polnischer Gefahrguttransport, der mit 21.000 Litern einer ätzenden Flüssigkeit beladen war, wurde mit auf der Tempo-60-Strecke mit 85 km/h festgestellt. Der Fahrer musste vor Ort eine Sicherheitsleistung von 190 Euro hinterlegen. Mit 89 km/h fuhr ein LKW-Fahrer, der Lebensmittel transportierte. Der Fahrer gab laut Polizei an, unter Termindruck zustehen. "Daher wird in diesem Fall von einer vorsätzlichen Geschwindigkeitsüberschreitung ausgegangen, was in diesem Fall zu einer Verdopplung des Bußgeldes führt", erklärte Polizeisprecherin Dörte Röhrs.
Zudem hielten sich drei Lkw-Fahrer nicht an die Lenk- und Ruhezeiten. Einem Fahrer wurde wegen eines defekten Reifens am Auflieger die Weiterfahrt untersagt. "Trotz der festgestellten Verstöße ziehen die Kollegen ein positives Fazit, da sich der Großteil der kontrollierten Lkw-Fahrer an die Vorschriften hielt", so Dörte Röhrs.