"Ich durfte das erste Mal mit ins Feriencamp - mein Papa war natürlich dabei. Er macht das Camp schon seit vielen, vielen Jahren und organisiert zusammen mit weiteren Mitgliedern des Fördervereins eine tolle Zeit für 30 Kinder", erzählt Florian. "Papa hatte recht, die Zeit verging wie im Fluge", fügt er hinzu. Eine Quizrallye durch Menz, eine Radtour zum Stechlinsee oder ein Ausflug in den Tier- und Dinopark Germendorf wurden unternommen.
Am Harry-Potter-Tag sind die Kinder in eine magische Zauberwelt abgetaucht und mussten viele knifflige Aufgaben lösen, um das Böse zu besiegen.
"Am Sporttag bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen, da werde ich bis zum nächsten Jahr noch viel trainieren. An einem anderen Tag haben wir Gesellschaftsspiele gebastelt, die wir auf das Camp angepasst haben, und jeder konnte einen großen Bilderrahmen mit Grafitti gestalten." Das größte Erlebnis war für Florian aber der zweitägige Ausflug auf die Insel Rügen. Nach einer Abkühlung in der Ostsee ging es mit dem Boot an den Kreidefelsen entlang und zum Hafen nach Saßnitz.
Die schönste Überraschung war der Besuch bei den Störtebeker-Festspielen zum Abschluss dieses tollen Ausfluges. "Das DRK aus Gransee gestaltete für uns zwei Tage rund um das Thema Erste Hilfe." Auf einer Nachwanderung wurde ein Grillunfall dargestellt, "und wir mussten die Verletzten versorgen und Rettungswagen alarmieren - die dann auch wirklich mit viel Blaulicht kamen", erzählt Florian noch immer begeistert.
Irgendwie seien die zwölf Tage plötzlich vorbei gewesen - aber nicht ohne große Abschluss-Spielshow. Bei der konnten die Kinder den Betreuern zeigen, dass 30 Kinder viel mehr drauf haben als neun Betreuer. Natürlich gewannen die Kleinen, und die erkämpften Wasserbomben hagelten zum Finale auf die Betreuer nieder. "Ich hoffe, dass im nächsten Jahr wieder ein Feriencamp stattfindet, dann vielleicht wieder im Schullandheim Waldhof Zootzen, von dem mein Papa mir schon so viel erzählt hat."