Eigentlich müsste der neue Seniorenbeirat längst im Amt sein. Doch erst Ende September sind die vier Mitglieder des Vorstandes durch die Stadtverordneten bestätigt worden: Manfred Rißmann, Heidi Thiele, Waltraud Zuchel und Silvia Köhler.

Waltraud Zuchel ersetzt Ursula Kessel im Vorstand

Aus ihren Reihen haben die Vorstandsmitglieder anschließend einen Vorsitzenden sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Wahl fiel auf Manfred Rißmann, der auch schon in der vorherigen Wahlperioden Vorsitzender des Beirates war. Seine Stellvertreterin ist Heidi Thiele geblieben. Neu ist Waltraud Zuchel als Kassenwartin. Sie ersetzt Ursula Kessel, die aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder angetreten ist. Silvia Köhler hat das Amt der Schriftführerin übernommen.
Der neue Seniorenbeirat, dessen Amtszeit mit der Wahlperiode des Stadtparlamentes einher geht, ist noch bis 2024 im Amt. Die Namen des Vorsitzenden und seiner Stellvertretung werden in der Stadtverordnetenversammlung am 26. November noch offiziell bekanntgegeben.

Der Beirat ist mehr als nur ein Kaffeekränzchen

Der Seniorenbeirat ist mehr als ein Kaffeekränzchen. Laut Hauptsatzung der Stadt ist der Vorsitzende zu Sitzungen der Stadtverordneten und der Ausschüsse einzuladen, in denen Tagesordnungspunkte behandelt werden, die Auswirkungen auf ihren Aufgabenbereich haben. Zu diesen Tagesordnungspunkten darf er Stellung nehmen und erhält Rederecht. Der Beirat darf auch Stellungnahmen abgeben, die bei der Entscheidungsfindung der Stadtverordneten berücksichtigt werden sollen. Die Mitglieder des Seniorenbeirates sind ehrenamtlich tätig. Nur der Vorsitzende erhält eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 Euro.