Ein 20-jähriger Mann hatte gegen 6.15 Uhr den Polizeinotruf gewählt und berichtet, dass in der Stadt zahlreiche Ausländer in eine Auseinandersetzung verwickelt seien und auch mit Messern aufeinander einstechen würden. Es gebe Verletzte. Im Verlauf des etwa 15-minütigen Gespräches schwächte der Anrufer die Beschreibung des Tathergangs aber immer weiter ab. Gegen 6.30 Uhr legte er schließlich auf und war danach für die Polizei nicht mehr erreichbar.
In Zehdenick selbst konnten die herbeigeeilte Polizei am Sonnabendmorgen weder eine Auseinandersetzung noch mögliche daran beteiligte Personen feststellen. Bei der Überprüfung der Identität des Anrufers stellte sich heraus, dass der 20-jährige Zehdenicker am 4. Januar schon einmal grundlos den Notruf gewählt hatte. Gegen ihn wird nun wegen Notrufmissbrauchs ermittelt, teilte die Polizei am Montag mit.