Die Firma Solar Direct als Eigentümerin des Areals hatte das Projekt angestoßen. Während die Dächer der ehemaligen Mannschafts- und Werkstattgebäude bereits mit Photovoltaikmodulen bestückt wurden, sollen ähnliche Anlagen – 2 750 an der Zahl – auch auf dem Rest des Grundstücks errichtet werden. Die Gebäude bleiben erhalten, werden jedoch lediglich gesichert.
Im Spätsommer vergangenen Jahres fand bereits eine sogenannte frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Stellungnahmen gingen vom Landkreis betreffs Artenschutz und Altlasten ein, wie den Unterlagen zu entnehmen ist. Vonseiten der Öffentlichkeit gab es keine wesentlichen Stellungnahmen. Ein Bürger verwies auf offene Entsorgungsfragen hinsichtlich dort befindlicher Asbestplatten. Planerisch ist dies aber nicht von Relevanz.
Fledermäuse und Zauneidechsen sollten das Projekt nicht gefährden können, auch wenn auf die Tiere Rücksicht zu nehmen ist. Um brütende Vögel nicht zu stören, seien projektbezogene bauliche Aktivitäten auf dem Grundstück zwischen Anfang März und Ende Juli zu unterlassen, heißt es weiter.