Zu verdanken ist dieses Ereignis Gerd Schulz, der in der Wasserstadt auf dem Gelände des historischen Schlosses ein Hotel plant. Und dort, genauer gesagt im Schlosspark, werden die Plattenmillionäre auch ihr letztes großes Openair-Konzert in Oberhavel geben. Präsentiert von der Gransee-Zeitung, Antenne Brandenburg und der Stadt Fürstenberg.
"Wir können uns bei Herrn Schulz tatsächlich nur ausdrücklich für diese Möglichkeit bedanken", erklärte Olaf Bechert, Chef der Regionalen Entwicklungsgesellschaft (Regio Nord) des Mittelzentrums Gransee-Zehdenick und Fürstenberg. Seit Jahren schon unterstütze der Unternehmer das Wasserfest großzügig. Regelmäßig zeichnet der Yachthafen an den drei tollen Tagen für das Catering verantwortlich - abgesehen von den Preisen, die Schulz im Rahmen der GZ-Spaßbootregatta stiftete. Und nun holt Schulz die Puhdys nach Fürstenberg.
Was nicht zuletzt auf dessen freundschaftliche Beziehungen zum Management der Band und den Musikern zurückzuführen ist. "Ich habe die Puhdys gleich dreimal für Auftritte gewinnen können in ihrem letzten Konzert-Jahr", erklärte Gerd Schulz: zwei Acoustic-Konzerte geben die Musiker auf dem Gelände des Hotels am Kölpinsee auf Usedom "Seerose", und ein großes Openair werden sie in der Wasserstadt absolvieren. Für etliche eingefleischte Rockfans in der Wasserstadt wird sich dank der Bemühungen des Investors ein Kreis schließen. Letztmalig waren die Rocker vor 20 Jahren in Fürstenberg, erinnert Olaf Bechert. Aus Anlass der Verabschiedung der sowjetischen Streitkräfte wurde ein großes Event auf dem Sportplatz in der Röblinsee-Siedlung veranstaltet, Überschrift: "Friends for Life".
Eine russische Band rockte damals ab, dazu ein Orchester der Garnison Wünsdorf, ein amerikanischer Sänger und schließlich die Puhdys, die bereits den Bonus ungebremster Popularität - trotz zahlreicher Verwerfungen in der ostdeutschen Kulturbranche - in die deutsche Wiedervereinigung eingebracht hatten. Schulz versicherte am Montag, dass der Schlosspark bis zum 10. Juli "auf Vordermann" gebracht wird: Abgerissen werden das alte Heizhaus und die Trauerhalle. Auch Schuttberge werden verschwinden, sodass das Ambiente des Parks eine stimmungsvolle Kulisse hergeben wird.
Das Ticket kostet im Vorverkauf 30 Euro. An der Abendkasse sind 38  Euro fällig. Karten gibt es von heute an in der Gransee-Zeitung unter 03306 75611, und ab Mittwoch auch beim Oranienburger Generalanzeiger.