"Zahlreiche Kraftfahrer fahren mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in den Ort hinein, nicht selten mit Geschwindigkeiten, die schon dreistellig sind", so Klaus Bartsch als stellvertretender Ortsvorsteher. Innerhalb von nur zehn Tagen seien auf der Kreisstraße zwei Haustiere überfahren worden. Am vergangenen Sonnabend "log ein aus Richtung Altlüdersdorf kommender Pkw mit weit überhöhter Geschwindigkeit aus der Kurve und landete in der Einfahrt einer Anwohnerin, berichtet Bartsch. Die Folge waren schwere Sachschäden und leichte Personenschäden bei dem Mitfahrer. Die Polizeidirektion Nord bestätigt den Unfall auf der Zabelsdorfer Chaussee, ob überhöhte Geschwindigkeit die Ursache war, sei aus dem Unfallbericht nicht ersichtlich. Laut Pressestelle war der Fahrer des Unfallfahrzeugs 18 Jahre alt.
Die Ribbecker Bürger seien besorgt. Bisher kamen "nur" Tiere ums Leben. "Es darf nicht sein, dass hier Russisch-Roulette gerade auch mit dem Leben der Kinder des Dorfes gespielt wird, welche die Kreisstraße häufig überqueren, da sie das Dorf in zwei Hälften teilt", ergänzt Bartsch. Der Ortsbeirat fordere, dass die seitens der Verwaltung bereits vorgesehenen Maßnahmen, Geschwindigkeitskontrollen zu fordern und Tempo-30-Schilder zu beantragen, nun auch zügig umgesetzt werden. Außerdem sollte die Verwaltung der Empfehlung des Zehdenicker Bauauschusses folgen und einen Geschwindigkeitsanzeiger in Ribbeck einrichten.