Der Termin der Entscheidung rückt möglicherweise näher: Am 8. Dezember treffen sich Vertreter des Fördervereins Waldhof Zootzen mit dem Bildungsdezernenten des Landkreises, Matthias Kahl, zu einem Gespräch über den Waldhof Zootzen. Die Immobilie gehört dem Landkreis, der Verein strebt an, dort wieder sein Domizil zu schaffen. Unterstützt werden die Vereinsmitglieder nicht nur von zahlreichen Lokalpolitikern. Auch Bürger kommentieren die Situation nach der Schließung des im Waldhof befindlichen Heimes für unbegleitete, minderjährige Jugendliche. So der Rönnebecker Friedhelm Krause, der wünscht, dass der Förderverein seinen angestammten Platz wieder einnehmen kann. Dieser Zeitung sagte Krause, jahrelang sei er als Kraftfahrer des Fuhrbetriebs von Holger Krüger für den Verein tätig gewesen. Die positive Atmosphäre während der Feriencamps, die lehrreichen Projekte, die mit den Jugendlichen verwirklicht wurden, bestärkten in ihm den Wunsch, der Verein möge im Waldhof Zootzen wieder arbeiten. "Eine Investition in die Kinder ist eine Investition in die Zukunft", meint der Kraftfahrer. Es wäre nur gerecht, wenn der Landkreis den Waldhof für den Verein öffnet.