Vorstand prüft Nutzungsvertrag
Zurzeit befindet sich der Vertrag in der Prüfung seitens des Vereinsvorstandes. "Wir wollen geregelte Verhältnisse herstellen und bis Ende März mit allem durch sein", gab Graupmann die grobe Richtung vor, bis wann die Hängepartie für den Jugendclub wohl beendet sein wird.
Noch ist der neue Jugendclub gar nicht eröffnet, da machen sich einzelne Stadtverordnete schon Gedanken darüber, ob die Jugendlichen mit dem neuen Domizil auch pfleglich umgehen werden. Insbesondere die großen Fenster zur Havel hin bereiten dem Abgeordneten Norbert Hasse (CDU) Sorgen. Wie lange diese wohl halten werden? Er erinnerte an den Naturpfad, der hinter dem Jugendclub verläuft. Binnen weniger Wochen beklagte die Stadt dort große Schäden durch Vandalismus. Die Sicherheit des Objektes müsse im Auge behalten werden, mahnte Hasse.
Das Thema Sicherheit habe bei der Planung des Jugendclub eine Rolle gespielt, sagte Graupmann. So sei unter anderem eine Einbruchmeldeanlage installiert worden. Auch werde es wieder eine "Bestreifung durch den Wachschutz" geben. Generell sei das Thema Vandalismus ein großes in der Stadt. Jugendliche, die sich abends und an den Wochenenden an verschiedenen Orten im Stadtgebiet aufhielten, unter anderem an der alten Post und auf dem Adolf-Mann-Platz, würden Spuren der Verwüstung hinterlassen. Bänke und Papierkörbe müssten des Öfteren aus der Havel gefischt werden. Die Schäden gingen jedes Jahr in die Tausende. Dafür komme keine Versicherung auf, die Kosten müsse allein die Stadt tragen. Eine Kameraüberwachung des neuen Jugendclub-Domizil, um außerhalb der Öffnungszeiten einen Blick auf das Objekt zu haben, lehnte Graupmann mit Verweis auf den rechtlichen Rahmen ab, der so etwas nicht hergebe. Mitglieder des Sozialausschusses hoffen nun, dass die Jugendlichen ihren neuen Club wertschätzen werden. Außerdem sollten sie stärker eingebunden werden in die Clubarbeit. Dem Personal müsse es gelingen, die Jugendlichen ins Boot zu holen. Jacqueline Mikat (Gemeinsam für Zehdenick), Vorsitzende des Bauausschusses, appellierte an den Chef des Jugendclubs, Jens Jäger: "Herr Jäger muss aktiver auf die Jugendlichen zugehen und die Zahl der Besucher steigern." Klaus Bartsch (AfD), sachkundiger Einwohner im Bauausschuss, forderte, durch einen Jugendrat innerhalb des Clubs sollte die Selbstverwaltung gestärkt werden. Um mehr Jugendliche von der Straße zu holen, sprach sich Manuela Ludwig (CDU), Vorsitzende des Bildungsausschusses, dafür aus, die Stadt möge einen Streetworker einstellen, der auf die Jugendlichen zugeht.

Anfänge reichen bis ins Jahr 1991


Mit Hilfe der Stadt Zehdenick, des damaligen Kreises Gransee und des Partnerkreises Kleve wurde im Juli 1991 der freie Träger "Zehdenicker Jugendwerk e.V.” gegründet.

Nach Umbaumaßnahmen wurde im September 1992 die Jugendfreizeitstätte "Bumerang” am Liebenwalder Ausbau eröffnet. Das Gebäude weicht der Erweiterung der benachbarten Kita. ris