Das Ganze hat schon eine sportliche Note, wenn da nicht der ernste Hintergrund wäre: Am 22. Oktober endet die diesjährige Spendenmarathon-Aktion für Futtermittel, von denen auch der Tierschutzverein Oberhavel profitieren könnte. Und zwar um Punkt 16 Uhr!

Momentan auf Platz 30 der Abstimmung

„Wenn wir beim Futter-Spendenmarathon auch dieses Jahr wieder dabei sein wollen, müssen wir bei der Abstimmung unter die ersten 30 Vereine kommen“, erklärt Ellen Schütze die Situation, jene rührige Vereinsvorsitzende, die seit Monaten trotz Corona das Tierheim Tornow unverdrossen in Betrieb hält. Momentan sehe es sehr knapp für den Verein aus, „da wir auf Platz 30 stehen“. Klare Ansage von ihr: „Das reicht jedoch nicht!“
Eine erfolgreiche Teilnahme am Futter-Spendenmarathon könnte aber dafür sorgen, dass „wir unseren Jahresbedarf für unsere Schützlinge fast abdecken“, merkt Ellen Schütze an. Was ist aber zu tun? „Die Hilfe kostet nichts und ist ganz einfach“, betont die Tierschützerin. In der Internet-Suchmaschine einfach eingeben:https://www.spendenmarathon-tiere.de/?vote=64. Dann die Seite aufrufen und für den Tierschutzverein im Landkreis Oberhavel stimmen sowie die E-Mail noch bestätigen.

Corona eine große Belastung

Bereits vor rund drei Jahren hatte sich der Verein an der Aktion erfolgreich beteiligt – und eine Nahrungslieferung mit dem Gesamtgewicht von 23 Tonnen zugesprochen bekommen. Nicht allein Tierfutter befand sich unter den dringend benötigten Gaben, auch Katzenstreu, stets willkommen im Tierheim Tornow, weil einmal mehr außerordentlich viele Katzen betreut werden müssen. Hier noch einmal die Internet-Adresse:https://www.spendenmarathon-tiere.de/?vote=64Es zählt tatsächlich jedes Votum. Achtung: Die Abstimmung endet am Donnerstag um 16 Uhr. „Wir hatten es ja auch das Jahr zuvor geschafft und hatten dadurch fast unseren gesamten Futter-Jahresbedarf abgedeckt, was uns ja gerade in der Coronazeit sehr geholfen hat“, betont Ellen Schütze. Und eines sei jetzt schon absehbar: „So wie es aussieht, wird es mit Corona ja noch etwas anhalten“, was für die Tierschützer im Tornower Heim eine große Belastung und finanzielle Einbußen bedeutet.