Der SVA-Trainer will nach eigener Aussage die gute Arbeit seines Vorgängers weiterführen. Borkowski verfügt über beste Referenzen, schließlich war er unter anderem einige Jahre als DFB-Stützpunkttrainer tätig. "Ich habe eine Menge Ideen", freut er sich auf die kommende Aufgabe. Trotz des Full-Time-Jobs will er vormittags in Kitas und Schulen die Werbetrommel für den Fußball und den SV Altlüdersdorf rühren. Feriencamps sollen das Programm abrunden. "Es gibt nichts Schöneres, als in strahlende Kinderaugen zu gucken."
Im Gegensatz zum Alltagsgeschäft eines Trainers verspürt Steffen Borkowski in der Funktion des Nachwuchskoordinators keinen Druck, aber eine große Verpflichtung. Sein Ziel sei es, dass Altlüdersdorf alle Altersklassen abdecken könne. "Das geht nur über Spielgemeinschaften", weiß er. Perspektivisch will der SVA Spieler aus dem Nachwuchs für die erste Mannschaft gewinnen und diese auch in der Region halten. Dieses Gesamtkonzept geht nach Ansicht von Borkowski aber erst in fünf bis sechs Jahren auf.
Damit der Trainer sein Pensum für die Männermannschaft und den Nachwuchs auch abspulen kann, "will ich wieder näher hierhin ziehen. Der Umzug soll im Verlauf der kommenden Saison passieren."
Nichts Neues gibt es dagegen bei der Wahl des Mannschaftskapitäns. Christoph Stoeter bleibt Spielführer des SVA. Das Team hatte ihn am Sonnabend gewählt. Sein Stellvertreter ist Vasilios Tsiatouchas.