Sie trifft Arbeiterameisen, deren Sinn nur auf "Arbeiten" gerichtet ist, tritt täglich auf der großen Wiese auf, weit entfernt wird sie von der Ameisenkönigin gehört, die aber nicht so kann, wie sie gerne möchte. Eines Tages bleiben die Zuschauer auf der Wiese aus, der Herbst kommt, schließlich der Winter. Eine kleine Ameise findet Grillina vor dem Haufen, zieht sie hinein; sie wird wieder aufgepäppelt bis sie im Frühjahr gestärkt ihre Musik wieder in die Welt tragen kann.
Die Clownin Viola G. Räusche erzählte ihre Geschichte am Sonnabend in der Kirche am Weg in Dannenwalde. Leider haben nur wenige Zuschauer erlebt, mit welch minimalistischen Mitteln die Schauspielerin und Sängerin Julia Wegehaupt aus Berlin diese Geschichte spielte. Zwei einfarbige Tücher standen für die Grille-Eltern, ein buntes Tuch bedeutete ihre Tochter.
Raffiniert wie Julia Wegehaupt eine Bockleiter nutze, um mit gold- und silberglänzender Rettungsfolie die Ameisenkönigin zu zaubern. Der Igel Ikki  etwa bestand aus einer schwarzen Mütze, sein Vorbild schien ein gewisser Udo L. zu sein. Denn der Igel nuschelte genauso wie der Mann aus Gronau – "alles easy, alles cool". "Interaktiv" nennt man ja wohl heute, wenn alle mitmachen, in analogen Theaterzeiten sprach der Akteur auf der Bühne sein Publikum noch selbst an, so auch Viola G. Räusche, die ständig zwischen den Zuschauern pendelte und so in ihr Theaterspiel einbezog.