"Sie war angeblich gesund", sagt Tierheim-Chefin Ellen Schütze. Doch schon wenig später wurde ein faustgroßer Tumor am Gesäuge der Hündin festgestellt. "Wir haben den Tierarzt gefragt, ob eine Operation angebracht ist und der Hund gute Chancen hat", so Schütze. Als der den Daumen hob, "haben wir im letzten Tierheim-Newsletter vor Corona deswegen um Hilfe gebeten". Und es hat geklappt, freut sich die Tierfreundin.
Die Freude ist sogar doppelt groß. Nicht nur, dass das Geld (insgesamt 700 Euro) für die gesamte OP zusammengekommen sei, Briska hatte zudem das Glück, noch vor dem ärztlichen Eingriff ein neues Zuhause gefunden zu haben. "Das war ein echter Zufall", sagt Ellen Schütze. "Die Chefin eines Landhandels aus Schönfließ hat uns Futtermittel gespendet und vom Schicksal der Hündin erfahren. Sie hat sich sofort Briska verliebt." Sie nahm die Hündin zu sich und brachte sie dann zur OP. "Beim Röntgen wurde dann festgestellt, dass der Turmor wohl noch nicht gestreut hatte."
Das Tier habe den Eingriff gut überstanden, die Fäden seien bereits gezogen worden. Schütze: "Das alles war nur aufgrund der vielen Spenden möglich.  Endlich kann sie sich frei bewegen und muss nicht mehr im Zwinger leben."