Früher war alles besser. Dieser floskelhafte und häufig nichtssagende Spruch wird am Freitag vielen Bürgern landauf, landab über die Lippen gekommen sein: Die Feuerwehren stellten traditionsgemäß in ihren Heimatorten den Maibaum auf. Auch in der Wasserstadt und in Ortsteilen, die über eine eigene Löschgruppe verfügen. Das geschah freilich in Abwesenheit jubelnder und Beifall spendender Festgäste. Wegen Corona und Lockdown erledigten die Kameraden ihren Job routiniert für sich allein. Maskiert und strikt den Abstand wahrend, sofern das überhaupt möglich ist, wurden die zuvor von den Kindern fantasievoll geschmückten Birken in die Senkrechte gebracht.
Maskierte in der Kita: Die Einsatzkräfte der Blumenower Feuerwehr erledigten ihren Job binnen weniger Minuten. Die Kinder hatten den Baum am Vormittag bereits geschmückt. Keinerlei überflüssiger Kontakt wurde riskiert.
Maskierte in der Kita: Die Einsatzkräfte der Blumenower Feuerwehr erledigten ihren Job binnen weniger Minuten. Die Kinder hatten den Baum am Vormittag bereits geschmückt. Keinerlei überflüssiger Kontakt wurde riskiert.
© Foto: Thomas Pilz

Bedeutung der Feuerwehrleute

Dabei zeigte sich, dass etwa erfahrene Kameraden wie Dirk Stolpe, der Stadtbrandmeister in Fürstenberg, und Christian Schneider, Wehrleiter in Blumenow, wie auch Uli Käpernick und Fritz Gnutzmann, einfach unersetzlich sind. Generalstabsmäßig leiteten die Alten die Jungen an. Und siehe da, auch ohne Musik, Pauken und Trompeten, Jubel und Bierseligkeit kam wenigstens an diesem Abend ein wärmendes Gefühl von Gemeinschaft auf.
Begeisterte Maibaum-Brigade: Die Kinder der Kita Storchennest schmückten die Birke Stunden bevor das Feuerwehr-Auto vorfuhr. Auch wenn sich das Wetter alles andere als nach Wonnemonat  anfühlte.
Begeisterte Maibaum-Brigade: Die Kinder der Kita Storchennest schmückten die Birke Stunden bevor das Feuerwehr-Auto vorfuhr. Auch wenn sich das Wetter alles andere als nach Wonnemonat anfühlte.
© Foto: Stadtverwaltung Fürstenberg