Der Grund für die erneute Sperrung sei die Fertigstellung dieses Bahnüberganges. Die Durchfahrt für den Fußgänger- und Radverkehr werde aber gewährleistet.
Am Zustand des Bahnüberganges hatte sich heftige Kritik entzündet, nachdem dieser Anfang August bereits einmal überarbeitet worden war, dadurch aber ein sehr welliges Profil entstand. Autofahrer können ihn seitdem nur mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit passieren, wollen sie keine Beschädigung an ihren Fahrzeugen riskieren.
Die Granseer Amtsverwaltung hatte seinerzeit nach Beschwerden bereits bei der Bahn hinsichtlich des Zustandes des Überganges nachgehakt und als Antwort bekommen, dass bei der Abnahme gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenwesen keine Mängel festgestellt worden seien, Ende Oktober aber noch der sogenannten Qualitätsstopfgang stattfinden soll. In diesem Zusammenhang werde der Bahnübergang über alle drei Gleise erneut zurückgebaut und final neu hergestellt.
Bis dahin obliege die Sorgfaltspflicht  allen Verkehrsteilnehmern. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit wurde aber sicherheitshalber auf 20 Kilometer pro Stunde reduziert.