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Wo Fünfeichen Diehlo schlägt

Aufmerksame Zuhörer: zu einer Einwohnerversammlung hatte Bürgermeisterin Dagmar Püschel in den "Grünen Baum" nach Diehlo eingeladen.
Aufmerksame Zuhörer: zu einer Einwohnerversammlung hatte Bürgermeisterin Dagmar Püschel in den "Grünen Baum" nach Diehlo eingeladen. © Foto: MOZ/Gerrit Freitag
Stefan Lötsch / 25.02.2012, 06:20 Uhr
Diehlo (MOZ) Die Altanschließerproblematik, der Winterdienst und die Versorgung mit schnellem Internet waren unter anderem Themen bei der Einwohnerversammlung in Diehlo, zu der Bürgermeisterin Dagmar Püschel eingeladen hatte.

Es war schon Thema bei der Einwohnerversammlung im vergangenen Jahr, am Donnerstagabend wurde es in der Gaststätte erneut nachgefragt und nächstes Jahr, wenn Bürgermeisterin Dagmar Püschel erneut in Diehlo einladen sollte, dürfte es ebenfalls wieder auf der Tagesordnung stehen: Die Breitbandversorgung, also die technische Voraussetzung, dass man schnelles Internet in Diehlo nutzen kann, lässt in manchen Ortslagen sehr zu wünschen übrig. Ein Mann, der erst kürzlich von Fünfeichen in den Eisenhüttenstädter Ortsteil gezogen ist, zeigte sich über die Breitbandversorgung erschrocken. In Vergleich zu Fünfeichen sei der Ausbaustand schlecht. Dabei gehöre schnelles Internet heute zu den Grundbedürfnissen. "Das kann doch hier nicht auf die lange Bank geschoben werden", setzte er sich für einen schnellen Ausbau ein

Bürgermeisterin Dagmar Püschel machte allerdings wenig Hoffnungen. Man habe mit privaten Anbietern gesprochen. Für die ist aber die Investition zu groß. Fördermittel seien auch nicht sofort zu erwarten. Die Landesregierung hat sich auf die Fahnen geschrieben, dass zunächst für den ländlichen Raum Fördermittel zur Verfügung stehen. Deshalb ist Fünfeichen auch besser dran. Immerhin, eine kleine Hoffnung gibt es dann doch. So wird für die Stadt demnächst einen Studie erarbeitet, die den Bedarf an Breitbandausbau in Eisenhüttenstadt aufzeigen soll. "Die wird in drei bis sechs Monaten fertig sein", sagte Sabine Oberlein, Bereichsleiterin Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung. Die Studie ist Voraussetzung, dass Investoren Fördermittel bekommen. Es gebe Zuschüsse bis zu 90 Prozent, die Stadt muss allerdings einen Eigenanteil leisten.

Ein weiteres Thema war der Winterdienst. Angesichts der hohen Gebühren, die die Stadt erhebt und dem unzuverlässigen Winterdienst, gibt es Überlegungen in Diehlo, den Winterdienst in Eigenregie zu übernehmen. Dem erteilten aber Dagmar Püschel und Michael Reichl eine Absage.

Von sich aus sprach Dagmar Püschel die Altanschließer-Problematik an. Nach einem Gerichtsurteil müssen Abwasserzweckverbände auch die Grundstücke für Investitionen ins Abwassernetz nach 1990 heranziehen, die schon vor der Wende am zentralen Abwassernetz angeschlossen waren. In Diehlo seien davon 49 Grundstückseigentümer betroffen. Zunächst würde allen Betroffenen vom Abwasser- und Trinkwasserzweckverband Oderaue ein Infoschreiben zugehen.

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Löschung 27.02.2012 - 17:40:41

Löschung die X-te

Meinungsfreiheit gemäß MOZ: 3 Kommentare bis zum 27.2.2012 17.30 geschrieben = 3 Kommentare komplett gelöscht! P.S Kein Zufall, denn keiner der 3 Kommentareschreiber hatte Lob für Frau Püschel übrig!

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