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Am Bahnhof Neuhof soll sich 2016 die angespannte Parkplatzsituation deutlich entschärfen

Stadt macht Pendlern Hoffnung

Parken am Bahnhof Zehdenick-Neuhof bleibt vorerst schwierig: Ausgewiesene Parkplätze für Autos gibt es keine, wildes Parken ist angesagt. Und die Fahrradständer reichen an manchen Tagen nicht aus. Das könnte sich 2016 aber ändern.
Parken am Bahnhof Zehdenick-Neuhof bleibt vorerst schwierig: Ausgewiesene Parkplätze für Autos gibt es keine, wildes Parken ist angesagt. Und die Fahrradständer reichen an manchen Tagen nicht aus. Das könnte sich 2016 aber ändern. © Foto: MZV
Martin Risken / 05.08.2015, 09:58 Uhr - Aktualisiert 05.08.2015, 10:00
Neuhof (MZV) Das Durcheinander am Bahnhof Zehdenick-Neuhof soll bis Ende 2016 der Vergangenheit angehören. Für das Parken von Pendlerfahrzeugen soll es eine Lösung geben. Die Stadt stehe bereits in Grundstücksverhandlungen, sagte Fachbereichsleiter Fred Graupmann.

Zunächst aber baut die Deutsche Bahn AG. Der Bahnsteig wird erneuert und auf das Zugniveau angehoben, um ein barrierefreies Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Bislang müssen Bahnfahrer einen beträchtlichen Höhenunterschied überwinden. Nach Angaben Graupmanns sollen die Arbeiten der Bahn am 7. September dieses Jahres beginnen und am 28. September abgeschlossen sein. Neben dem Bahnsteig selbst wird auch die Zuwegung dorthin erneuert, inklusive der Beleuchtung des Bahnhofes. Die Planung dafür liegt der Stadtverwaltung bereits seit einigen Monaten vor.

Frühere Bemühungen der Stadtverwaltung Zehdenick, gemeinsam mit der Bahn auch gleich die Situation für Fahrradfahrer zu verbessern, in dem zusätzliche Ständer aufgestellt werden, haben sich jedoch zerschlagen. Bürgermeister Arno Dahlenburg (SPD) begründete dies schon vor einem Jahr mit den unakzeptablen Forderungen der Bahn für die Nutzung des Grundstückes. Seitdem sei die Stadt bestrebt, eine andere Lösung im Sinne der Bahnkunden zu finden, die etwas weicher reichen soll. An dieser Lösung wird zurzeit nach Angaben Graupmanns gearbeitet. Sobald die Grundstücksfrage geklärt ist, kann mit der Planung begonnen werden. Ob es nur einige wenige Parkplätze für Autos und eine einfache Unterstellmöglichkeit für Fahrräder geben wird oder ob sich daraus eine vollwertige Park-und-Ride-Anlage ähnlich wie am Bahnhof in Zehdenick entwickelt werden kann, sei dabei noch nicht geklärt. Außerdem müssten die Stadtverordneten dem Vorhaben zustimmen und die notwendigen Gelder in den Haushalt 2016 einplanen, skizzierte der Fachbereichsleiter das weitere Vorgehen. Die Stadt Zehdenick sei also um eine Lösung bemüht.

Betroffene wie die Neuhoferin Gudrun Heinrich fürchteten schon, dass die Stadt das Thema aus den Augen verloren haben könnte. "Das wäre furchtbar und nur eine halbherzige Lösung", teilte sie im April unserer Zeitung mit und brachte ihre Sorge zum Ausdruck, dass die Bahn zwar wie angekündigt, den Bahnsteig erneuern wird, aber das Umfeld dabei außer Acht gelassen werden könnte.

Wenn sich viele Pendler von Neuhof aus mit dem Zug auf den Weg zur Arbeit machen, kann es mitunter eng werden rund um den ehemaligen Kaiserbahnhof, aus dem ein Wohngebäude geworden ist. Die wenigen Fahrradständer reichen meist nicht aus. Noch schlimmer ist die Situation für die Autofahrer. An manchen Tagen wird jeder freie Platz zum Parken genutzt.

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