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Neuer Treff nimmt Form an

Zu Weihnachten vielleicht fertig: Direkt an der Feuerwehr entsteht derzeit der neue Dorftreff von Brunne.
Zu Weihnachten vielleicht fertig: Direkt an der Feuerwehr entsteht derzeit der neue Dorftreff von Brunne. © Foto: MZV
Judith Melzer-Voigt / 28.06.2016, 18:21 Uhr
Brunne (MZV) Langsam nimmt der neue Brunner Dorftreff Gestalt an: Die Mauern stehen, das Dach ist gedeckt. Wenn alles nach Plan läuft, können die Bewohner des Dorfes bald in ihrem Anbau an das Feuerwehrhaus feiern.

Laut Ortsvorsteherin Rita Neumann haben die Arbeiten an dem Neubau vor zirka vier Wochen begonnen. Auch sie ist zufrieden mit dem Fortschritt. "Wir sind alle sehr glücklich", sagt Neumann. Sie habe auch schon bei Bürgermeisterin Ute Behnicke angefragt, wann die Brunner mit einem Einzug rechnen können. "Wenn es zur Weihnachtsfeier etwas werden könnte, wäre das toll", so Neumann. Behnicke habe ihr durchaus Hoffnungen gemacht, dass es damit klappen könnte.

Einige, die den nun entstehenden Bau betrachten, haben Skepsis, denn von außen sieht dieser recht klein aus. "Ich habe mal gezählt, wie oft das alte Dorfgemeinschaftshaus vermietet war", erklärt die Ortsvorsteherin. "Es gab nicht viele Termine." In einen Raum des alten Treffs hätten rund 40 Menschen hineingepasst. "Jetzt werden es mehr sein", so Neumann. Wer Feste mit sehr vielen Gästen feiern will, kann laut Ortsvorsteherin auch problemlos in Dörfer ausweichen, die über einen großeren Veranstaltungsraum verfügen. "So etwas gibt es hier in der Region ja", so Neumann.

Der neue Raum wird mit der Feuerwehr gemeinsam genutzt. Die Brandbekämpfer hatten zwar schon vorher Platz für Versammlungen, aber es gab keine Heizung dort. Daher sind sie immer mal wieder ins alte Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Daher sieht Rita Neumann in einer gemeinsamen Nutzung des Neubaus auch keinerlei Probleme. "Wir müssen uns halt absprechen", sagt sie.

Der neue Dorftreff wird neben dem Raum für Feste, Spielenachmittage und Versammlungen auch über eine Küche und ein Behinderten-WC verfügen. "Letzteres war ja vorher ein Problem", so Neumann. Das alte Haus war nur über Treppen erreichbar, die Toilette lag recht verwinkelt. "Jetzt kommen wir auch zu ebener Erde in unsere Dorfgemeinschaftshaus", erklärt Rita Neumann.

Grund für die Aufgabe des alten Dorftreffs war, dass immer wieder ein hoher Sanierungsaufwand anfiel (RA berichtete). Die Gemeinde wollte die Kosten dafür nicht mehr tragen. Mittlerweile wurde das Gebäude an einen Berliner verkauft, der vor allem am Wochenende dort wohnt. "Es gibt also wieder Leben in dem Haus", so Neumann.

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