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Neuranft begrüßt 200 Gäste zum Frühschoppen

Eine Winterlinde für die Schulzendorfer

Ein lebendes Denkmal: Helmut Leek (rechts) hat mit den Neuranftern eine Winterlinde zu Ehren des Schulzendorfer Tanz- und Blasorchesters gepflanzt. Die Musiker waren am Sonntag zum alljährlichen Frühschoppen in der Gemeinde aufgetreten.
Ein lebendes Denkmal: Helmut Leek (rechts) hat mit den Neuranftern eine Winterlinde zu Ehren des Schulzendorfer Tanz- und Blasorchesters gepflanzt. Die Musiker waren am Sonntag zum alljährlichen Frühschoppen in der Gemeinde aufgetreten. © Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Katrin Hartmann / 23.08.2016, 07:45 Uhr
Neuranft (MOZ) Ein voller Schuppen überstieg am Sonntag die Einwohnerzahl der 65-Seelen-Gemeinde Neuranft. Unter dem Gebälk der Holzüberdachung hatten sich etwa 200 Gäste zum Frühschoppen eingefunden, schätzte der ehemalige Gemeindebürgermeister Helmut Leek und freute sich über die rege Beteiligung an der Veranstaltung.

Magnet für die zahlreichen Besucher war unter anderem das Schulzendorfer Tanz- und Blasorchester. Die Musiker hatten trotz warmer Temperaturen ihre traditionellen Hemden und Westen angelegt, und unterhielten die Menge unter dem Dach für zweieinhalb Stunden. Danach sorgte Peter Steffen für das musikalische Programm.

Einen Grund im kommenden Jahr wieder nach Neuranft zu kommen, hatte Helmut Leek mit der Gemeinde im Vorfeld organisiert. Am Vortag hatten mehrere Helfer eine Winterlinde, den Baum dieses Jahres, eingepflanzt. Eine kluge Entscheidung, wie sich herausstellte, da die Linde bereits mehr als zwei Meter in der Höhe maß und das Einsetzen des Baums am Sonntag nicht so schnell realisierbar gewesen wäre, bemerkte Helmut Leek.

"Wir haben diesen Baum, euch zu Ehren gepflanzt", sagte der gebürtige Neuranfter zu den Musikern des Schulzendorfer Tanz- und Blasorchesters. "Wir hoffen, dass ihr wieder bei uns zu Gast sein und den Baum mindestens einmal im Jahr gießen werdet", so Leek. Horst Massierer, Leiter des Orchesters, bedankte sich im Namen der Musiker für das lebende Denkmal, das dem Orchester trotz weiter Reisen in andere Länder noch nirgends zu Teil geworden ist.

Dankesworte fand auch Helmut Leek für die zahlreichen Helfer, die das alljährliche Frühschoppen in diesem Jahr erneut möglich gemacht hatten. "Unsere Gemeinde lebt von diesen ehrenamtlichen Helfern", sagte er.

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