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Überraschung für kräftige Männer

Fachsimpelei: Dietmar Trosina kam mit Werner Schulze (r.) schnell über das Bogenschießen ins Gespräch. Letzterer unterstützte Annette Tunn, Weltmeisterin von 2005, an ihrem Stand.
Fachsimpelei: Dietmar Trosina kam mit Werner Schulze (r.) schnell über das Bogenschießen ins Gespräch. Letzterer unterstützte Annette Tunn, Weltmeisterin von 2005, an ihrem Stand. © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 08.05.2017, 06:29 Uhr
Neuküstrinchen (MOZ) Die Butterblumenblüten, die dem Dorffest in Neuküstrinchen seinen Namen bescherten, waren auch bei der jetzt 20. Auflage nicht zu übersehen. Ob am Straßenrand oder auf dem von Autos umsäumten Anger. Barbara und Erwin Franke saßen am Sonnabend bereits seit 13 Uhr und damit eine Stunde vor Beginn am Zugang zum Festplatz an der Kirche. "Die Leute kommen früher, um sich die besten Plätze im Festzelt zu sichern", meinte der Mann, der sich im Heimatverein engagiert.

Dessen Vorsitzende Marlies Bechtloff zeigte sich bereits am Nachmittag sehr zufrieden. "Wir haben mehr Besucher als sonst zu dieser Zeit", sagte sie. Für den größeren Zuspruch wusste sie auch einen Grund: "Wir haben diesmal das Schulzendorfer Tanz- und Blasorchester dabei."

Einige der 22 Kuchenbleche beziehungsweise großen Kuchenteller waren da schon leer. Besonders gefragt seien der Heidelbeer- und Mohnkuchen, berichtete Marlies Bechtloff und freute sich bereits auf den Auftritt von Gisela und ihrem Butterblumenblütenballett: "Sie wollen diesmal die ,Goldene Henne' verleihen. Das wird bestimmt ein großer Spaß."

Anlässlich des Jubiläums habe man sich bewusst für einen größeren Rahmen entschieden. So gebe es ebenfalls mehr Stände und Aktionsangebote für die Kinder. Für den frühen Abend sei dann auch noch ein Überraschungswettbewerb vorgesehen, verriet Ortsvorsteher Christopher Schulze. Am Feuerwehrfahrzeug aus Neuranft sollten sich Freiwillige im Wettziehen messen. Neuranft gehöre zu Neuküstrinchen, erläuterte Schulze. Beide Orte zählen demnach ungefähr 210 Einwohner. Sein Dank galt neben dem Heimatverein auch dem Gedenkstättenverein, der für den Vormittag erstmals eine Ausfahrt zum Butterblumenblütenfest organisiert hatte. "Es sieht danach aus, dass es nicht die Erste und Letzte war", freute sich der Ortsvorsteher.

Unterdessen versuchte sich Dieter Scholz aus Bad Freienwalde beim Freiluftkegeln. "Ich bin hier aufgewachsen", erzählte er und fügte hinzu: "Ich bin jedes Jahr hier." Warum? "Das macht einfach das Heimatgefühl, ich habe hier alte Bekannte und hier gibt es noch die richtige Dorffestatmosphäre." Zu den sporadischen Rückkehrern gehört auch Grit Gigner aus Berlin: "Ich war als Kind hier oft bei meiner Oma", sagte sie. Zum Butterblumenblütenfest treffe sie ihre Freunde von einst. Der Zusammenhalt sei immer noch da.

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