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Mehr als 20 entwurzelte Bäume behindern Verkehr zwischen Schwante und Groß-Ziethen

Sturmschäden
Landstraße wird zur Slalomtortur

Nur notdürftig gesichert: Warnbarken und Äste markieren die Gefahrenstellen auf der L 17 derzeit.
Nur notdürftig gesichert: Warnbarken und Äste markieren die Gefahrenstellen auf der L 17 derzeit. © Foto: OGA/Marco Winkler
Marco Winkler / 26.10.2017, 15:30 Uhr
Groß-Ziethen/Schwante (win) Nicht nur der diffuse Nebel am Morgen und die schlechten Sichtverhältnisse am Abend machen das Befahren der Landesstraße L 17 zwischen Schwante und Groß-Ziethen derzeit zu einer regelrechten Zitterpartie für Autofahrer, aber auch für Radler. Die zahlreichen Schäden, die Sturmtief Xavier Anfang Oktober hinterlassen hat, sorgen für ein zusätzliches Gefahrenpotenzial.

Die Straße, die als eine der am schlechtesten ausgebauten in ganz Oberhavel gilt und die schon seit Jahren auf die dringend benötigte Sanierung wartet, ist derzeit übersät mit Bäumen, die links und rechts weggeknickt sind wie Streichhölzer. Mehr als 20 Exemplare behindern nun den Verkehr zusätzlich. Das komplette Wurzelwerk der Bäume wurde mit rausgerissen.

Das Problem ist dabei nicht, dass die teils meterdicken Stämme jetzt auf den Feldern liegen, sondern dass ihre Entwurzelung auch die Straße in Mitleidenschaft gezogen hat.Teile des Asphalts wurden in kleine bis mittelgroße Krater gerissen. Gesichert sind die Stellen nur notdürftig mit Warnbarken und sogar mit Ästen. Die Ortsvorsteher von Groß-Ziethen und Schwante sorgen sich, dass es vermehrt zu Unfällen kommen wird. Gerade für Radfahrer ist die Slalomtour zwischen den Ortsteilen mittlerweile eine regelrechte Tortur. Zuständig für Reparaturarbeiten ist der Landesbetrieb Straßenwesen. Sprecherin Cornelia Mitschka teilte auf Nachfrage mit, dass die Straßenmeisterei Nassenheide derzeit den Unterbau für einen neuen Asphaltbau vorbereitet. Der Asphalt könne jedoch erst eingebaut werden, wenn die Baumstubben entfernt wurden. "Hier ist die Straßenmeister dabei, eine geeignete Fachfirma zu finden", so Cornelia Mitschka. Ein ortsansässiges Unternehmen sei aber zumindest schon beauftragt worden, die Baumstämme von den Ackerflächen zu beseitigen und fachgerecht zu entsorgen.

Wann die Straßenschäden dann instandgesetzt werden, könne jedoch "zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht benannt werden." Befahrbar sei die Straße jedoch, wie alle Straßen im Zuständigkeitsbereich der Straßenmeisterei Nassenheide, wenn auch "zum Teil eingeschränkt".

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