Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Zweite Auflage lockte zahlreiche Gäste na Neu Mönchwinkel

Premiere
Viele Leckereien beim Museumsfest

Zufrieden mit den Fest: Annette Weise, Tobias Thieme und Arno Ziechmann (v.l.) vom Organisationsteam.
Zufrieden mit den Fest: Annette Weise, Tobias Thieme und Arno Ziechmann (v.l.) vom Organisationsteam. © Foto: MOZ/Anke Beißer
Elke Lang / 30.10.2017, 07:44 Uhr
Mönchwinkel (MOZ) Reges Treiben herrschte am Sonnabend zum Museumsfest in Mönchwinkel. Es wurde getrödelt, die Besucher ließen sich gut schmecken, was es aus dem Backofen, vom Grill und aus der Gulaschkanone gab. Und alle nutzten die Gelegenheit, zu erkunden, was der 76-jährige Arno Ziechmann in 19 Jahren an Spenden aus dem ländlichen Bereich des 19. bis Mitte 20. Jahrhunderts zusammengetragen hat und teilweise in Themenräumen, wie Schulstube, Schlafkammer, Küche und Schuhmacherwerkstatt, präsentiert.

Ortsvorstand, Schneckenverein und Frauengruppe des Grünheider Ortsteils hatten hier das zweite Mal ein Herbstfest organisiert, "um in Neu Mönchwinkel und Spreeau noch ein gemeinsames Fest anzubieten", erklärte Gemeindevertreter Tobias Thieme. "Das alte Schulgebäude zwischen Mönchwinkel und Spreewerder ist das einzige, was auf die 1927 aufgelöste gemeinsame Gemeinde Heidedistrikt II hinweist", hat er als Ortschronist herausgefunden.

Aus Spreewerder waren Carola und Jürgen Tripler mit Eisbein gekommen, der gelernte Bäcker Wolfgang Scharmer bot frisch gebackenes Brot aus seinem mobilen Backofen an, die Frauengruppe von Mönchwinkel hatte Kuchen gebacken und Mitglieder vom Schneckenverein warteten mit Gegrilltem auf. Insgesamt waren rund zwanzig Leute am Werk, um die vielen Gäste, darunter Bürgermeister Arne Christiani, kulinarisch zu versorgen.

Die Alte Schule für Spreeau und Mönchwinkel existierte von 1880 bis 1975. "Der älteste, noch lebende einstige Schüler ist der 1925 geborene Georg Marschlonkowski aus Spreewerder", weiß Tobias Thieme. Als Heimatmuseum hat das Haus Arno Ziechmann ab 1996 größtenteils in ehrenamtlicher Arbeit, basierend auf einem, von Barbara Leder gesammelten Fundus von 130 Gegenständen, aufgebaut. Heute beherbergt es rund 4000 Exponate.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG