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Profis sollen Bäume von der Straße holen

Sturmschäden
Aufräumarbeiten nach Orkan ziehen sich weiter hin

Die Herbststürme Xavier und Herwart haben zahlreiche Schäden an Landstraßen verursacht - wie hier an der Grenze zu Oberhavel zwischen Keller und Schönermark.
Die Herbststürme Xavier und Herwart haben zahlreiche Schäden an Landstraßen verursacht - wie hier an der Grenze zu Oberhavel zwischen Keller und Schönermark. © Foto: RA/Markus Kluge
Markus Kluge / 27.11.2017, 11:56 Uhr
Vielitz/Schönberg (RA) Knapp zwei Monate nach Orkan Xavier und vier Wochen nach Sturmtief Herwart ziehen sich die Aufräumarbeiten weiter hin. Wann beispielsweise die Straße zwischen Schönberg und Vielitz wieder geöffnet wird, steht noch nicht fest.

Die mit knapp drei Kilometern kürzeste Verbindung zwischen Vielitz und Schönberg ist seit dem Herbststurm Herwart vom 29.Oktober gesperrt. Mehrere dicke Bäume sind dort auf die Straße gestürzt. "Es liegt alles kreuz und quer", so Lindows Amtsdirektor Danilo Lieske. Die beiden möglichen Umleitungen führen über Lindow oder Herzberg und sind jeweils rund acht Kilometer lang.

Nach Lieskes Einschätzung ist die kürzeste Verbindung zwischen den beiden Orten nicht von so großer Bedeutung. Selbst wenn es zu einem Notfall kommen sollte, würden die Schönberger Unterstützung von der Feuerwehr in Herzberg und die Vielitzer Hilfe aus Seebeck bekommen. "Außerdem kann jederzeit auch noch die Lindower Feuerwehr dazukommen", so der Amtsdirektor.

Ganz ohne Bedeutung kann die Strecke aber nicht sein. Mehrere Autofahrer haben die Sperrung bereits ignoriert und die umgefallenen Bäume über die Bankette und den angrenzenden Acker umfahren. "Wenn es feucht ist, wird das kurz vor Vielitz aber ein Problem", weiß Lieske um die schwierigen Bodenverhältnisse dort.

Wann die Strecke geräumt wird, steht derzeit noch in den Sternen. "Unser Bauhof schafft das nicht und hat dafür auch nicht die Technik", sagt Lieske. Daher ist das Amt auf die Hilfe von spezialisierten Unternehmen angewiesen. Deren Terminbücher sind laut Lieske aber noch voll bis obenhin. Die Betriebe sind derzeit nach wie vor sehr gefragt, die wichtigen Straßen im Land gegen weiteren Holzbruch zu sichern.

(Kommentar Seite 2)

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