Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Die Basdorfer Straße in Zühlsdorf stellt Autofahrer auf eine harte Probe

Schäden
Schlaglochpiste bleibt bis 2018

Fürchterlicher Straßenzustand: Autos versuchen auf der Basdorfer Straße, den Schlaglöchern auszuweichen
Fürchterlicher Straßenzustand: Autos versuchen auf der Basdorfer Straße, den Schlaglöchern auszuweichen © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Hans Still / 30.11.2017, 06:21 Uhr
Basdorf/Zühlsdorf (MOZ) Wieder einmal müssen die Bürger ausbaden, was durch Dritte eingerührt wurde. Die Fahrt von Basdorf nach Zühlsdorf erfordert mehr und mehr Konzentration am Lenkrad, denn knöcheltiefe Schlaglöcher setzen den Fahrzeugen und der Technik mächtig zu. Wegen der Straßenschäden wurde die zulässige Geschwindigkeit mittlerweile auf Tempo 30 heruntergesetzt. Zudem kontrollierten mehrfach mit Radar ausgestattete Messtrupps der Polizei die Autofahrer auf Einhaltung der neuen Vorschriften.

Dabei sollte die Basdorfer Straße bereits im Sommer des Jahres erneuert werden. "Die Arbeiten hätten auch nicht viele Tage in Anspruch genommen. Aber die von der Verwaltung per Auftrag gebundene Firma zeigte sich innerhalb der Sommerferien nicht in der Lage, den Auftrag abzuarbeiten", erinnert die Zühlsdorfer Ortsvorsteherin Usel Liekweg (SPD).

Doch auch zum nächsten Termin, nämlich die Zeit der Herbstferien, wurde weder der Straßenbelag gefräst noch frischer Bitumen aufgebracht. "Die Baufirma bekam keine Baustellenfreigabe, denn für die Erneuerung des Straßenbelags wäre eine Vollsperrung nötig gewesen", bestätigte Filippo Smaldino-Stattaus (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Mühlenbecker Land. Seine Meinung sagt er klar heraus: "Das Ärgerliche daran ist der Umstand, dass jedoch die Arbeiten am Gasnetz an der Birkenwerder Straße den Vorrang bekamen. Dort herrscht noch bis Mitte Dezember eine Vollsperrung und die Firma sah sich nicht in der Lage, wenigstens eine Woche lang mit einer Ampelregelung auszukommen", wettert der Bürgermeister. Dass sinnvollerweise Regelungen für den Schulbusverkehr getroffen werden konnten und zuweilen auch Firmenfahrzeuge die eigentlich gesperrte Stelle passieren dürfen, lässt zusätzlich Fragen zur Verfahrensweise aufkommen.

Für die Bürger bedeutet das, weiter auf eine Straßensanierung zu hoffen. Die wird nun nicht vor 2018 beginnen können, dann soll im Frühjahr ein neuer Anlauf genommen werden. Bis dahin wird die Zahl der Schlaglöcher sicher weiter zunehmen.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG