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Beiersdorfer feiern unter alter Eiche / Krippenspiel mit Lebenden Tieren

Krippenspiel
Häkeln für Weihnachtsmarkt

Mützen aus Wolle: Astrid Behrend, hier mit Enkelin Lucy Struwe (9), häkelt das ganze Jahr über
Mützen aus Wolle: Astrid Behrend, hier mit Enkelin Lucy Struwe (9), häkelt das ganze Jahr über © Foto: MOZ/Steffen Göttmann
Steffen Göttmann / 11.12.2017, 06:40 Uhr
Beiersdorf-Freudenberg (MOZ) Zum Weihnachtsmarkt unter alten Eiche haben am Sonnabend die Beiersdorfer eingeladen. Wegen der frostigen Temperaturen prasselte Feuer in einer Schale, an der sich die Besucher wärmen konnten.

Deftige Bratwürste lagen auf dem Grill, es gab warme Getränke und auch warme Kleidung. Wollmützen und Schalsaus eigener Produktion bot Astrid Behrend aus Beiersdorf feil. "Ich häkele das ganze Jahr über", verriet die Handarbeiterin, die erst vor zwei Jahren wieder mit dem Hobby begann. Von dem Erlös will sie neue Wolle kaufen.

Auch die Nikolausmützen, die sie im Stand trug, habe sie selbst gehäkelt, verriet die Beiersdorferin. Ihre Enkelin Lucy Struwe wohnt in Altlandsberg.Sie besucht aber ihre Großmutter so häufig wie möglich an den Wochenenden und fängt auch schon mit dem Häkeln kleiner Taschen an.

Am Nachbarstand verkaufte Viktoria Petry selbstgebastelte Sterne Sterne aus Papier. Sie arbeitet als Erzieherin in der Freudenberger DRK-Kita "Rappelkiste" und trainiert die Beiersdorfer Tanzelfen.

Als Besuchermagnet erwies sich das Krippenspiel mit lebenden Tieren. "Wir hatten diesmal drei Schafe und drei Hühner dabei", sagte der Beiersdorfer Pfarrer Christoph Strauß, der vor vieren Jahren mit dieser Idee dem Weihnachtsmarkt neue Impulse verschaffte.

"14 Kinder spielten mit", berichtete er. Der Esel, der in den vergangenen Jahren das Krippenspiel krönte, sei vor wenigen Tagen aus Altersgründen gestorben. Deshalb nahmen als Ersatz erstmals Hühner teil.

Josef gab diesmal sein zweieinhalb Jahre alter Sohn, der zusammen mit seiner Frau auf der Bühne stand und für den ein oder anderen Lacher sorgte. Die Musik kam von den Beiersdorfer Jagdhornbläsern, die zum Schluss das Weihnachtslied "O du Fröhliche" intonierten. 90 bis 100 Zuschauer, schätzte Bürgermeister Willi Huwe, ließen sich das besondere Krippenspiel nicht entgehen.

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