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Genossenschaft feiert im Kleist Forum ihr 125-jähriges Bestehen mit vielen Gästen

Eine Torte zum Wohnbau-Jubiläum

Angeschnitten: Wohnbau-Vorstand Michaela Schmitz-Schlär (3.v.l.) und Peggy Zipfel zerteilen die Torte.
Angeschnitten: Wohnbau-Vorstand Michaela Schmitz-Schlär (3.v.l.) und Peggy Zipfel zerteilen die Torte. © Foto: René Matschkowiak
René Matschkowiak / 12.12.2017, 07:16 Uhr - Aktualisiert 12.12.2017, 07:51
Frankfurt (Oder) (MOZ) Mit einem Festakt im Kleist Forum, untermalt mit Musik des Deutsch-Polnischen Jugendorchesters, feierte die Wohnungsbaugenossenschaft am Montag ihr 125-jähriges Bestehen. In ihrer Eröffnungsrede erklärte die Vorstandsvorsitzende der Wohnbau, Michaela Schmitz-Schlär, zum Genossenschaftsgedanken, dass gerade in der heutigen Zeit, die auch zu Verunsicherung und wirtschaftlichen Ängsten führt, das Gemeinschaftsgefühl in einer Genossenschaft stabilisierend wirkt. "Anonymität ist aufgehoben und bezahlbare Mieten sind garantiert, da die einzigen Nutznießer der Ergebnisse der Genossenschaft die Mitglieder sind."

Zu Gast war unter anderem Ines Jesse, Staatssekretärin im Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung. In ihrer Rede würdigte sie besonders die sozialen Projekte der Genossenschaft. "Wir alle wollen, dass die Stadt lebenswert bleibt", erklärte sie. "Die Landesregierung will verstärkt sozialen Wohnungsbau unterstützen und bietet somit auch der Wohnbau ihre Hilfe an", versicherte sie weiter. Aus einer von der Landesregierung gern benutzten alten Statistik zitierte sie Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung der Stadt, die allerdings längst überholt sind, und wies damit auf die vielen Veränderungen im Wohnungsbestand seit 1992 hin.

Oberbürgermeister Martin Wilke konterte die Zahlen der Landesregierung umgehend und meinte, "es gibt mehr als Hoffnung". Schließlich sind in Frankfurt im Jahr 2016 und auch in diesem Jahr Einwohner hinzugekommen. Der OB bedankte sich für das Engagement der Genossenschaft für die Stadt Frankfurt und verwies noch einmal auf die Zuzugskampagne der Stadt. Dabei gab er der Hoffnung Ausdruck, dass auch in den folgenden Jahren mehr Einwohner nach Frankfurt kommen. Er wünschte sich, dass die Wohnbau auch weiterhin ein verlässlicher Partner der Stadt bleibt.

Maren Kern vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen schaute noch einmal zurück auf die vergangenen Jahre. "Hätte es keinen Rückbau gegeben, würde heute in Frankfurt jede zweite Wohnung leerstehen." Somit sei die Veränderung des Wohnungsbestandes auch ein Beitrag zur Stadtentwicklung, sagte sie. Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, hob hervor, dass es außer der Wohnbau nur wenige Genossenschaften in Deutschland gibt, die mehr als 5000 Wohnungen haben.

Als besondere Überraschung hatte Peggy Zipfel, Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbandes, zum Geburtstag der Wohnbau eine große Torte mitgebracht, die sie mit Michaela Schmitz-Schlär nach dem offiziellen Festakt anschnitt. "Wir haben viele gemeinsame Projekte durchgeführt und hoffen natürlich, dass es auch weiterhin so bleibt", wünschte sich Peggy Zipfel dabei.

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