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zur verwehrten Zug-Weiterfahrt
Völlig unnötig

Harriet Stürmer
Harriet Stürmer © Foto: MOZ
Meinung
Harriet Stürmer / 12.12.2017, 19:25 Uhr - Aktualisiert 12.12.2017, 19:42
Frankfurt (Oder) (MOZ) Immer wieder hagelt es Negativ-Schlagzeilen, wenn übereifrige Zugbegleiter Minderjährige ohne gültigen Fahrschein aus dem Zug werfen. Vor zweieinhalb Jahren hat die Bahn auf solche Vorfälle mit einer Anleitung für ihre Mitarbeiter und die Öffentlichkeit reagiert - und das Papier mit dem treffenden Titel "Kinder unterwegs: Keine Fahrkarte - keine Panik" überschrieben.

Die grundlegende Regel darin lautet: "Minderjährige dürfen nicht von der Fahrt ausgeschlossen werden!" Tatsächlich hätte die Schaffnerin im aktuellen Fall andere Möglichkeiten gehabt, auf die offensichtlich ungewollte Schwarzfahrt des Jungen zu reagieren. Stattdessen hat sie - völlig unnötig und an der Dienstanweisung vorbei - unverhältnismäßige Strenge walten lassen, mit der niemandem geholfen ist.

Doch auch die Eltern des Jungen sollten ihr Verhalten hinterfragen. Sie sind dafür verantwortlich, dass ihr Kind mit einer gültigen Fahrkarte in den Zug steigt. Harriet Stürmer

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