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Neues Gerätehaus entsteht in Wustrau

Als Bild schon fertig: So soll das neue WAL-Feuerwehrgerätehaus am Weinbergweg einmal aussehen.
Als Bild schon fertig: So soll das neue WAL-Feuerwehrgerätehaus am Weinbergweg einmal aussehen. © Foto: MZV
Markus Kluge / 15.12.2017, 18:00 Uhr
Wustrau (MOZ) Die Feuerwehr-Einheit Wustrau-Altfriesack-Langen (WAL) bekommt ein neues Gerätehaus. Fehrbellins Gemeindevertretung gab am Donnerstag grünes Licht für die Investition in Höhe von voraussichtlich 1,146 Millionen Euro.

Grund für den Neubau ist der Zusammenschluss der Kräfte aus den drei Dörfern zu einer Einheit. Damit verbunden ist auch die Konzentration auf einen Standort. Die vorhandenen Gerätehäuser bieten allerdings nicht genug Platz für Fahrzeuge, Technik und alle rund 50 Einsatzkräfte. Außerdem lassen sie sich nicht erweitern.

Die Gemeinde hat deshalb ein rund 1300 Quadratmeter großes Grundstück am Wustrauer Weinbergweg angekauft, wo nach Möglichkeit spätestens im dritten Quartal 2018 der erste Spatenstich erfolgen soll. Planer Thomas Niese hat das neue Feuerwehrgebäude entworfen. Das hat jetzt nicht nur den Segen der Gemeindevertretung und der örtlichen Feuerwehrleute, sondern auch der Feuerwehrunfallkasse.

"Der Platz dort ist eigentlich nicht sehr üppig", so Niese. Im neuen Stützpunkt werden dennoch drei große Einsatzfahrzeuge parken können, es gibt Umkleiden und sanitäre Einrichtungen für 40 Männer, acht Frauen sowie die Nachwuchskräfte. Zudem sind ein Büro für die Wehrführung sowie ein Schulungsraum, Lager, Werkstatt und Stiefelwäsche vorgesehen.Wenn die Feuerwehrleute zum Einsatz anrücken, stehen ihnen direkt am Haus 18 Parkplätze zur Verfügung.

Die bisherige Kostenschätzung liegt bei 1,145 Millionen Euro. Die Investition möchte die Gemeinde nicht alleine stemmen. Deshalb hat die Fördermittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) des Landes beantragt. Fließt das Geld nicht, baut Fehrbellin dennoch - dann aber über einen längeren Zeitraum mit Eigenmitteln.

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