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Einkaufszentrum
Entwarnung nach verdächtigem Päckchen

Die Sperrung des Oder-Centers ist wieder aufgehoben. Die Polizei gab um 13 Uhr Entwarnung. Ein verdächtiges Paket fanden die Spezialeinsatzkräfte nicht, dafür aber ein technisches Gerät, von dem ein Piepgeräusch ausging.
Die Sperrung des Oder-Centers ist wieder aufgehoben. Die Polizei gab um 13 Uhr Entwarnung. Ein verdächtiges Paket fanden die Spezialeinsatzkräfte nicht, dafür aber ein technisches Gerät, von dem ein Piepgeräusch ausging. © Foto: MOZ/Oliver Voigt
dpa / 16.12.2017, 14:03 Uhr - Aktualisiert 17.12.2017, 13:48
Schwedt (dpa) Aufregung im Weihnachtsshopping: Ein verdächtiges Paket beendete abrupt den Einkaufstrubel in Schwedt. Stunden später gab es aber Entwarnung.

Ein verdächtiges Päckchen hat das Weihnachtsgeschäft in einem Einkaufszentrum in Schwedt (Uckermark) am Adventssamstag stundenlang lahmgelegt. Nach rund fünf Stunden Ungewissheit konnte dann aber Entwarnung gegeben werden, als es sich als harmlos erwies. "Eine Gefahr konnte ausgeschlossen werden", sagte Roland Kamenz, Sprecher der Polizeidirektion Ost, nach Untersuchung des Gegenstandes durch Spezialisten.

Nach dem Fund eines verdächtigen Pakets am Sonnabendmorgen im Oder-Center in Schwedt hat die Polizei das Einkaufszentrum gesperrt. Kunden und Beschäftigte wurden evakuiert. Spezialkräfte zur Bombenräumung wurden angefordert.  Der Verdacht einer Paketbombe bestätigte sich nicht. Gegen 13.15 Uhr wurde das Center wieder für die Besucher freigegeben.
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Bombenalarm im Oder-Center

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In dem am Samstagmorgen gefundenen Paket befanden sich demnach "Waren des täglichen Bedarfs". Weitere Details zum Inhalt wollte der Sprecher mit Verweis auf die Ermittlungen nicht nennen.

Gegen 7.50 wollte ein Bote das Paket in einem Laden abgeben. Ein Kunde hatte laut Polizei im Internet Waren bestellt, die er sich in das Geschäft liefern ließ, um Versandkosten zu sparen. Nachdem merkwürdige Geräusche aus dem Inneren zu hören waren, wurde die Polizei alarmiert, die vorsorglich das Center räumen ließ.

Spezialisten untersuchten das Paket. Nach etwa fünf Stunden gab es Entwarnung. Verkäufer und Kunden konnten mittags wieder zurück in das Gebäude.

Die Polizei hatte schon direkt nach der Entdeckung keinen Zusammenhang mit der am 1. Dezember an eine Potsdamer Apotheke verschickten Paketbombe gesehen. Der Täter fordert in dem Fall von dem Paketdienstleister DHL mehrere Millionen Euro in der Digital-Währung Bitcoin. Die Soko "Quer" sucht mit 50 Ermittlern nach dem Täter.

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