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Teuerste Friedrichswalder Vorhaben warten noch auf Fördermittel

Fördermittelantrag
Fahrstuhl und Flutlicht

© Foto: MOZ/Marco Marschall
Marco Marschall / 06.01.2018, 05:50 Uhr
Friedrichswalde (MOZ) Schon im vergangenen Jahr war er angekündigt, möglicherweise klappt es 2018. Ein Fahrstuhl in den oberen Stock ihres Gemeindehauses wünschen sich die Friedrichswalder. 125000Euro soll das kosten. Noch aber seien die avisierten Fördermittel von 93000Euro nicht bewilligt, teilt Kämmerin Annette Beier im Gespräch mit der MOZ mit.

Der Haushalt der Gemeinde ist beschlossen. Neben dem Fahrstuhl, würde Friedrichswalde gern eine 60000-Euro-Flutlichtanlage auf dem Sportplatz installieren. Voraussetzung ist, dass 45000Euro Fördermittel fließen. Damit bliebe der Eigenanteil unter dem Preis für die Sanierung des Eiskellers in Parlow: 35000Euro kostet die und wird komplett aus eigener Tasche finanziert. Weiterer größerer Posten im Haushalt ist ein neuer Mähtraktor für 18000Euro.

Spendabel zeigt sich die Gemeinde 2018 gegenüber ihrer Kita. Die erhält ein Klettergerüst für knapp 3000 Euro, und außerdem zahlt Friedrichswalde das Mittagessen der Kinder, entlastet so deren Eltern. 11000Euro lässt man sich das kosten. Auch die Vereine werden wieder bedacht: 15000Euro werden 2018 an die Antragsteller ausgeschüttet. Meist für konkrete Vorhaben.

Die Rücklage Friedrichswaldes gibt das her. Denn die Schlüsselzuweisungen in Höhe von 414000Euro sind durch die Amtsumlage von 264000Euro und die Kreisumlage von 336000Euro schnell aufgezehrt.

Durch Steuern allerdings kommt auch wieder etwas rein in die Gemeindekasse. Am ergiebigsten sprudelt die Einkommenssteuer. 200000Euro werden 2018 erwartet. 114000Euro fließen aus Grundsteuer A und B. Zusätzlich wird mit Gewerbesteuern in Höhe von 35 000 Euro gerechnet. Und auch die Zweitwohnsitzsteuer bringt den Friedrichswaldern einen Betrag ein: 13000Euro spült sie in die Gemeindekasse.

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