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Schweinepest
Prämie für erlegte Wildschweine in Brandenburg

Nach einem Pressebericht sorgte die Angst vor der Schweinepest für einen Rekordabschuss von etwa 600 000 Wildschweinen im Jagdjahr 2016/2017.
Nach einem Pressebericht sorgte die Angst vor der Schweinepest für einen Rekordabschuss von etwa 600 000 Wildschweinen im Jagdjahr 2016/2017. © Foto: dpa
dpa / 12.01.2018, 16:14 Uhr - Aktualisiert 12.01.2018, 16:22
Potsdam (dpa) Aus Sorge um ein Übergreifen der Afrikanischen Schweinepest auf Deutschland gibt es in Brandenburg vom 1. April an eine Prämie für getötete Wildschweine.

Für jedes Tier, das über der Zahl der in der Saison 2015/2016 erlegten 71 400 Tiere liege, würden an Jäger 50 Euro gezahlt, teilte das Agrarministerium am Freitag mit. Die Vereinbarung werde mit den Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen.

Der Erreger ist für den Menschen ungefährlich. Bei Haus- und Wildschweinen verläuft die Erkrankung in fast allen Fällen tödlich. Es gibt keinen Impfstoff gegen die Seuche.

Die Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch im Land würden verstärkt, betonte Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig (Linke). Maßnahmen zur Früherkennung seien getroffen worden. So seien Jäger mit Sets zur Entnahme von Proben ausgestattet worden. Seit diesem Jahr werde zusätzlich eine Entschädigung von 30 Euro für Proben bei entdeckten toten Tieren gezahlt.

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