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Kreisstraße bekommt Deckenerneuerung / Anwohnern entstehen keine Kosten / Baubeginn im April

Verkehr
Fahrbahnbau in Kummerow geht weiter

Thomas Sabin / 17.01.2018, 20:48 Uhr
Kummerow (tsa) Der zur Stadt Friedland gehörende Ortsteil Kummerow wird weiter bebaut. Bei der Einwohnerversammlung zur geplanten Baumaßnahme am Dienstagabend wurde der voraussichtliche Starttermin für die zweite Straßenbaumaßnahme bekannt gegeben. Die Kreisstraße 6715 mit der Ortsdurchfahrt Kummerow bekommt eine 2115 Meter lange Deckenerneuerung. Diese erstreckt sich von der Ortsmitte Kummerows bis zum Ortseingang Bahrensdorf. Die Verkehrsinsel am Ortseingangsschild, aus Bahrensdorf kommend, verschwindet.

Die Gesamtkosten des Bauvorhabens betragen rund 483 000 Euro, informiert Klaus Wecke, Sachbearbeiter für Straßenplanung und Bau, und merkt an, dass noch weitere Kosten durch die archäologische Baubegleitung entstehen könnten. Bereits beim Bau des ersten Straßenabschnitts, der im Oktober 2017 feierlich an den Ort übergeben wurde, betrugen die Kosten für die Archäologen rund 10 000 Euro. "Doch der jetzt geplante Abschnitt ist etwa doppelt so lang", erklärt Wecke. Auch das Ende der Baumaßnahme hänge von der archäologischen Begleitung ab, denn man wisse nie, was man dort finde, so Wecke.

Der Abschnitt von Ortsmitte Kummerow bis zum Ortsausgang Richtung Leißnitz, der im letzten Jahr erneuert wurde, förderte bereits interessante Funde zutage. Zum Vorschein kamen Keramik aus dem Mittelalter und ein Axt-ähnliches Stück.

Die Stadt Friedland wird sich mit einem Eigenanteil von rund 65 000 Euro am Bau beteiligen. Für die Kummerower fallen bei dem geförderten Projekt keine Kosten an. Startschuss der Maßnahme soll der 23. April sein. "Das kann sich noch ändern. Möglicherweise geht es sogar früher los", sagt Wecke, der weiß, dass das Wetter dem Termin einen Strich durch die Rechnung machen kann. Schon fünf Monate später, am 23. Oktober, sofern keine Verzögerungen durch extreme Wetterverhältnisse oder archäologische Funde eintreten, soll der Bau beendet sein.

Für die Anwohner sollen keine Unannehmlichkeiten entstehen. Die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke wird, wie auch schon beim Bau des ersten Abschnitts, gewährleistet werden. Die Auf- und Zufahrten der Häuser werden aufgeschottert, sodass Fahrzeuge trotz Baustelle passieren können. "Das muss auch so sein", führt Wecke aus. "Die Müllabfuhr, Krankenwagen oder die Feuerwehr müssen problemlos Zugang bekommen können." Auch der Busverkehr wird durch eine geplante Umleitung aufrecht erhalten.

Zum Abschluss der Einwohnerversammlung wandte sich Friedlands Bürgermeister Thomas Hähle noch einmal an seine Mitbürger. Sie sollen doch bitte genauso freundlich zu den Arbeitern sein, wie schon beim ersten Bauabschnitt. "Nach Kummerow kommen die Firmen gerne, um Straßen zu bauen, dank Euch. Weil Ihr so nett seid, halten sie bestimmt den Fertigstellungstermin ein", sagt er und lacht.

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