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Handball
Ohne Schwung zum farblosen Sieg

Mit Macht gewehrt: Die Handballerinnen des FK Hansa verloren zwar ihre Partie beim Spitzenreiter, doch geht der Trend beim Liga-Neuling steil nach oben.
Mit Macht gewehrt: Die Handballerinnen des FK Hansa verloren zwar ihre Partie beim Spitzenreiter, doch geht der Trend beim Liga-Neuling steil nach oben. © Foto: MZV
Matthias Haack / 21.01.2018, 21:01 Uhr
Neuruppin (RA) Unions Handballerinnen bleiben auch nach dem siebten Saisonspiel in der Kreisunion verlustpunktfrei. Allerdings traute Trainer Toni Palmowske seinen Augen kaum, wie sich seine Mannschaft im Derby gegen Hansa Wittstock präsentierte.

Nichts zeigten die Neuruppiner von dem, was sie seit Saisonstart so trefflich aufs Parkett gezaubert hatten: Vorn mit beinahe 200 Toren eine Wucht und hinten mit lediglich 77 wie eine Wand. Nur diesmal blieb Union mit fast allen Spielerinnen weit unter Form, wie Palmowske kritisierte. Lichtblicke waren noch die Torwartleistung von Anja Lüdecke und mehrere gute Aktionen von Franziska Lieske. Als "kopflos" bezeichnete der Coach die erschreckende Vorstellung. "Unüberlegte Abschlüsse" und "keinen Druck auf die Abwehr ausgeübt". Vielleicht lag das an der frühen Führung, vermutet Palmowske. Nach zwei Minuten stand es 3:0, "im Kopf war das Ding offenbar durch. Wahrscheinlich wäre ein 0:2-Rückstand besser gewesen."

Mit erhobenen Hauptes kamen die Wittstocker am Sonnabend vom Parkett. Selten hatte eine Mannschaft nach einer Niederlage mit zwölf Toren Differenz so ein breites Lachen aufgesetzt wie die Frauen von Trainer Marc-Steffen Köhring. Dabei hatte Hansa vorige Woche noch gegen Bernau mit 9:23 eine empfindliche Niederlage kassiert, so dass Köhring Böses beim Spitzenteam schwante. "Wir zeigten hier jedoch eine komplett andere Leistung." Prächtig vorbereitet sah er sein Team. "Uns hatte der Neuruppiner Kreis im Hinspiel das Leben sehr schwer gemacht. Diesmal haben wir deren Wirkungskreise eingebunden." 8:29 hieß es noch im Oktober. Das 29:18 lässt Hansa aber aufatmen und optimistisch nach vorn blicken. Köhring freut speziell, dass die Mannschaft sich als solche präsentierte.

Dagegen warnt Toni Palmowske: "Zeigen wir gegen Schwedt so eine Leistung, dann gehen wir unter." Zum ersten Duell der beiden mit weiter Weste die Staffel Anführenden kommt es am 11. Februar in Neuruppin.

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