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Landkreis verbreitert ab Mai Ortsdurchfahrt in Richtung Gölsdorf

Verkehr
Straßenneubau erreicht Buchholz

Annemarie Diehr / 27.01.2018, 07:11 Uhr
Buchholz (MOZ) Nach monatelanger Sperrung rollt der Verkehr erst seit wenigen Wochen wieder zwischen Buchholz und Fürstenwalde - da müssen sich Autofahrer bereits auf die nächste Einschränkung einstellen: Ab Mai plant der Landkreis Oder-Spree die Ortsdurchfahrt Buchholz zu erneuern. Kosten: 961600 Euro. Über das Unterfangen wurden am Mittwoch die Einwohner informiert.

"Wir bauen in Abschnitten, es wird nur eine gewisse Zeit lang Einschränkungen geben", versuchte Verena Nicolaus vom planenden Ingenieurbüro Richter zu beruhigen. Von Mai bis Juli soll zunächst der Kreuzungsbereich im Ort umgestaltet und die Kreisstraße bis zu den Wohnblöcken vor dem Ortsausgang in Richtung Fürstenwalde auf 6,50 Meter verbreitert werden. Von Juli bis August erfolgt ebenfalls unter Vollsperrung der Lückenschluss zum bereits erneuerten Streckenabschnitt zwischen Neuendorf und Buchholz. In dem Zuge finanziert die Gemeinde Steinhöfel einen neuen Gehweg in der Fürstenwalder Allee - auf einer Länge von 300 Metern wird er grundhaft ausgebaut.

"Im Kreuzungsbereich werden die Kurvenradien erweitert", erklärte Nicolaus weiter, "die Steinhöfeler Straße bleibt Hauptstraße." "Die Kurve nach Gölsdorf ist aber die gleiche und die ist eines der Hauptprobleme, das wir haben", bemerkte ein Buchholzer bei der Betrachtung der Planungsskizze. Mehr Platz, um die Verkehrssituation zu entschärfen, gebe es kaum, betonte Verena Nicolaus.

Busse fahren in dieser Zeit von Neuendorf im Sande nach Steinhöfel und Buchholz und wieder zurück. Wenn im dritten Bauabschnitt - voraussichtlich zwischen August und Oktober - die Strecke Buchholzer Kreuzung bis Ortsausgang Richtung Gölsdorf realisiert wird, ist die Straße nach Fürstenwalde wieder frei.

Problematisch ist im Ort schon immer die Regentwässerung gewesen - im Zuge des Straßenneubaus wird sie neu konzipiert: Statt wie bisher über einen einfachen Ablauf wird in der gesamten Ortslage eine geschlossene Regenentwässerungsanlage mit Betonschächten errichtet; das zuvor gereinigte Wasser in den Sartory-Teich eingeleitet.

Die versammelten Einwohner blieben skeptisch; nicht nur wegen der eingeschränkten Erreichbarkeit ihrer Grundstücke und der zu fahrenden Umwege, sondern auch im Hinblick darauf, wer künftig die Pflege des privaten Sartory-Teiches übernehmen wird oder dass der Überland-Radweg bei dem Bauvorhaben außen vor bleibt und im Ort nicht weitergeführt wird.

Bereits vor Baubeginn, informierte Verena Nicolaus, werde der Zweckverband die Trinkwasserleitungen in der Steinhöfeler Straße erneuern. "Weil die Gefahr besteht, dass sie durch die Maßnahme kaputt gehen."

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