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Schulerweiterung
Zeitliche Verzögerung sorgt für Unmut

Patrik Rachner / 01.02.2018, 21:27 Uhr
Dallgow-Döberitz (MOZ) Dallgows Gemeindevertreter haben am Mittwochabend während ihrer Sitzung der Zwischenstand der Entwurfsplanung zur Erweiterung von Hort und Grundschule laut Angaben von Ralf Böttcher (CDU), Vorsitzender des politischen Entscheidungsgremiums, nur "zähneknirschend" gebilligt. Warum? Der ursprüngliche Fertigstellungstermin kann laut Angaben der Architekten nicht mehr gehalten werden.

Die eigentlichen Baumaßnahmen haben noch gar nicht begonnen und schon sorgt die Terminplanung für Unmut. Statt im August 2019 soll nun erst im April 2020 der Erweiterungsbau realisiert sein. Die Ankündigung kam einer Überraschung gleich. "Das Problem ist, dass wir Fördermittel bis Ende 2019 abrufen müssen. Wir wissen nun nicht, welche Auswirkungen nun blühen. Die Verwaltung muss das nun prüfen. Zudem ist der Platzbedarf für die Schülerinnen und Schüler eigentlich zeitlich gesehen dringend eher vonnöten", so Böttcher. "Wir sind davon ausgegangen, dass die vertragliche Situation bestehen bleibt. Deshalb haben wir auch unseren Unmut kundgetan. Es ist frustrierend", betonte der Vorsitzende der Gemeindevertretung weiter.

Die Architekten indes hatten während der Sitzung Erklärungen ob der zeitlichen Verzögerung parat. So sei eine längere Planungszeit erforderlich, um nach einer Ausschreibung die Gewerke nahtlos beauftragen zu können.

"Wir haben zustimmen müssen. Hätten wird das nicht getan, wären wir auf dem Stand von vor einem Jahr zurückgefallen. Dann hätten wir quasi neu anfangen müssen und eine weiter zeitliche Verzögerung in Kauf nehmen müssen", so Böttcher. "Nun müssen wir sehen, ob es noch Kompensationsmöglichkeiten gibt."

Die Hoffnung mit dem Bau Ende dieses Jahres noch beginnen zu können, besteht seinen Angaben zufolge zwar, aber niemand wisse schließlich, inwieweit das Wetter mitspielt. In diesem Winter hat es beispielsweise kein Problem dargestellt. Ob das Ende 2018 oder Anfang 2019 auch der Fall sein wird, ist nunmal ungewiss.

Und sonst? Die Bauarbeiten am Rathaus laufen weiter planmäßig. Der Umzug der Verwaltung soll voraussichtlich Mitte Mai geschehen. Geplant ist auch ein Tag der offenen Tür.

Für den Neubau des Feuerwehrdepots in Seeburg ist nach einem Beschluss nun die Offenlegung des Entwurfs des Bebauungsplanes auf den Weg gebracht worden. Der erste Spatenstich sollte damit noch in diesem Jahr möglich sein, so Böttcher.

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