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Swiss Krono wirbt mit Laminatdekor "Kunsterspringer Kiefer" für die Region

Swiss Krono
Landkreis-Werbung mit der Produktbeilage

Kostenlose Reklame für den Tierpark: In jeder Packung des Laminats weist der Beipackzettel auf Sehenswürdigkeiten, Möglichkeiten der Anreise und anstehende Großereignisse in der Region hin.
Kostenlose Reklame für den Tierpark: In jeder Packung des Laminats weist der Beipackzettel auf Sehenswürdigkeiten, Möglichkeiten der Anreise und anstehende Großereignisse in der Region hin. © Foto: RA/Siegmar Trenkler
Siegmar Trenkler / 03.02.2018, 08:48 Uhr
Kunsterspring (RA) Kostenlose Werbung für Attraktionen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gibt es seit Neuestem. Dank der Hilfe von Swiss Krono. Der größte private Arbeitgeber im Landkreis hat nämlich seit Dezember das Laminatdekor "Kunsterspringer Kiefer" im Warenkatalog. Der Name ist dabei nicht der einzige Bezug zur Region: Der Beipackzettel funktioniert gleichzeitig als Flyer, der auch für einzelne Reiseziele wie die Fontanestadt samt Fontane-Festspielen, Wustrau, den Rheinsberger Rhin, das Schloss der Prinzenstadt und den Tierpark Kunsterspring wirbt. Abgerundet wird das Ganze mit den Verweisen auf die Webseiten des Tourismusverbands Ruppiner Seenland, der Laga 2019 in Wittstock sowie des Fontanejahres.

"Es war unsere Idee, Teile der Produktpalette zu regionalisieren", so Swiss Krono-Geschäftsführer Hendrik Hecht. "Sonst verwenden wir ja oft Fantasienamen." Insgesamt dienten schließlich Orte aus drei Landkreisen als Vorlage - so gibt es auch die Dekore "Plauer Eiche" und "Elbe Eiche". Vom Kunsterspringer Laminat wurden bislang rund 1000 Quadratmeter produziert und etwa 600 davon verkauft. Das bedeutet jede Menge Werbung für Kunsterspring. Von den erfolgreichsten Dekoren gehen pro Jahr schließlich mehr als 1,2 Millionen Quadratmeter über die Ladentheke. Jeweils rund zwei sind es pro pro Packung . Entsprechend viele Hinweise auf den Landkreis könnten schließlich bei den Käufern landen. Vorerst soll das Dekor zwei Jahre lang erhältlich sein. Danach wird anhand der Verkaufzahlen geschaut, wie es weitergeht.

Für den Kunsterspringer Tierpark-Chef Peter Mancke ist die Wahl eine gute Sache. "Mir gefällt das Dekor", gab er am Donnerstag zu. Und mit den Kiefernwäldern in der Region gebe es auch inhaltlich eine Verbindung zum gewählten Namen.

Damit Besucher des Tierparks von der Rolle als Namensgeber erfahren, wurde der Einrichtung am Donnerstag von Hecht eine Hinweistafel geschenkt. Für die gute Zusammenarbeit bekam Mancke zudem einen symbolischen Scheck über 500 Euro überreicht. Und der Tierpark-Leiter weiß schon, wofür das Geld genutzt werden kann - etwa für den bald anstehenden Transport eines neuen Wisents oder Damhirschs in den Tierpark.

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