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Freiwillige Feuerwehr Buchholz bekommt neues Domizil / Gemeinde erwartet Baugenehmigung

Feuerwehrprojekt
Schuppen machen Platz für Gerätehaus

Schuppen müssen weichen: Auf diesem Grundstück neben dem Gemeindehaus entsteht das Feuerwehrgerätehaus
Schuppen müssen weichen: Auf diesem Grundstück neben dem Gemeindehaus entsteht das Feuerwehrgerätehaus © Foto: MOZ/Annemarie Diehr
Annemarie Diehr / 08.02.2018, 06:15 Uhr
Buchholz (MOZ) Seit fünf Jahren ist Dennis Kersten Ortswehrführer in Buchholz; mindestens ebenso lange wünscht sich die 13 Mann starke Wehr ein modernes Gerätehaus. "Es gibt keine Toiletten, der Umkleideraum ist viel zu klein und für Schulungen fehlt ein Aufenthaltsraum", sagt Kersten über das 1910 erbaute Haus auf dem Anger, das kaum Platz für mehr als den Einsatzwagen lässt. 100 Meter weiter, neben dem Dorfgemeinschaftshaus, soll ab diesem Jahr ein neues Domizil für die Freiwillige Feuerwehr entstehen.

"Wir haben lange nach einem Grundstück gesucht", sagte Bürgermeisterin Renate Wels in der jüngsten Ortsbeiratssitzung. Steinhöfel verfüge in Buchholz über wenig gemeindeeigenes Land. Die nun vorgesehene Fläche ist bereits bebaut - mit Schuppen und Carports des aktuellen Pächters. "Vielleicht wäre es sinnvoll, schon mit dem Rückbau zu beginnen", schlug Renate Wels vor. Später im Jahr sei für einen Arbeitseinsatz eventuell keine Zeit. Dennis Kersten erklärte sich im Namen der Feuerwehr bereit, den Abriss der Schuppen zu organisieren. "Einer der Schuppen ist aus Stein, da sollten wir einen Radlader ordern", warf Ortsvorsteher Friedhelm Quast ein. Die Gemeinde warte nur noch auf die Baugenehmigung, teilte die Bürgermeisterin mit. 475000 Euro sind im aktuellen Haushalt für den 17 Meter langen Neubau eingeplant, der neben einer Fahrzeughalle sanitäre Anlagen, zwei Umkleidekabinen und einen Versammlungsraum samt Teeküche sowie Parkplätze im Außenbereich vorsieht.

Die Gemeinde Steinhöfel rechnet in ihrer Planung für das Haushaltsjahr 2018 mit Fördergeldern in Höhe von 285000 Euro aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm. Dessen Mittel wurden mit dem Nachtragshaushalt des Landes Brandenburg für das laufende Jahr noch einmal erhöht. "Um ein paar Millionen", informierte Renate Welt.

Die jetzige Fahrzeughalle, sagt Dennis Kersten, werde erhalten bleiben. "Wir haben woanders noch zwei alte TSA aus den Dreißigern in Garagen stehen, die sollen dann dort untergestellt werden." Wann die Tragkraftspritzenanhänger einziehen können, ist allerdings offen. Die Fertigstellung des neuen Feuerwehrgerätehauses ist auch davon abhängig, wie schnell die Bauleistungen in Auftrag gegeben und durchgeführt werden können.

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