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Pflegemaßnahmen am Großen See getätigt / Öffentliche Badestelle bleibt ausgeschlossen

Aufräumen
Angelstelle in Alt Mahlisch hergerichtet

Lange Zeit vernachlässigt: In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde durften Fichtenhöher hier ehrenamtlich Unterwuchs beseitigen. Eine Badestelle ist es nach wie vor nicht
Lange Zeit vernachlässigt: In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde durften Fichtenhöher hier ehrenamtlich Unterwuchs beseitigen. Eine Badestelle ist es nach wie vor nicht © Foto: MOZ/Doris Steinkraus
Josefine Jahn / 12.02.2018, 20:40 Uhr
Alt Mahlisch (MOZ) Die Idee der Fichtenhöher, am Großen See in Alt Mahlisch eine Badestelle wieder herzustellen, wurde im Juli vergangenen Jahres zu nichte gemacht. Zu DDR-Zeiten hatte es dort eine Badestelle gegeben, die mittlerweile aber zugewachsen war und wieder hergestellt werden sollte. Nach der Wende hatten zunächst Frankfurter DAV-Angler die Bewirtshaftung dafür übernommen, bevor der Gemeinderat von Fichtenhöhe den See nach Ablauf des Pachtvertrages in die Hände des neu gegründeten Vereins "Hau An" in Alt Mahlisch gab.

Im Juli 2017 erklärte Ordnungsamtsleiterin Marlies Zachert, dass es sich bei Wiederherstellung der Badestelle um einen Eingriff in Uferbereich und See handeln würde. Damit müssten sowohl Untere Naturschutzbehörde als auch die Wasserbehörde einverstanden sein oder zumindest in Kenntnis gesetzt werden. Gutachten müssten das Gewässer auf Badesee-Tauglichkeit zu prüfen. Das Entfernen von Morast aus dem See und eine Entkrautung des Uferbereichs blieben damit ausgeschlossen.

Eine Badestelle sei nach wie vor nicht hergerichtet, hieß es in der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Man habe sich aber mit der Unteren Naturschutzbehörde darauf einigen können, etwas Kies einzubringen und einige Bäume zu fällen. Damit ist der Angelplatz wieder aufgeräumt, das Seeufer für den Moment gepflegt und nicht mehr zugewuchert. Eine öffentliche Badestelle bliebe allerdings weiterhin ausgeschlossen, unterstrich auch Amtsdirektorin Roswitha Thiede. "Die Stelle ist naturbelassen, es gibt keine Sprungstelle, keine Umkleidekabinen, keinen Bademeister, um eine öffentliche Badestelle zu rechtfertigen."

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