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Kreisverkehrswacht Barnim zieht auf ihrem Neujahrsempfang positive Bilanz / Kritik an fehlender Unterstützung bei der Betreuung von Schülerlotsen

Ehrenamtliche leisten 6500 Stunden für mehr Sicherheit

Sabine Rakitin / 14.02.2018, 20:51 Uhr
Bernau (MOZ) Vorsitzender Walter Papritz konnte am Mittwoch zum Neujahrsempfang der Kreisverkehrswacht Barnim an die 50 Gäste begrüßen, darunter Landtagspräsidentin Britte Stark (SPD), die Landratskandidaten Daniel Kurth (SPD) und Othmar Nickel (CDU), den Leiter der Polizeiinspektion Barnim, Jens Starigk, Bernaus Bürgermeister André Stahl (Linke) und die amtierende Bürgermeisterin von Panketal, Cassandra Lehnert (SPD).

Mehr als 6500 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit haben die 43 Mitglieder der Kreisverkehrswacht im vergangenen Jahr geleistet. Die Teilnehmer an ihren Veranstaltungen und Aktionen gingen in die Tausende. Der Verein, der in diesem Jahr sein 27-jähriges Bestehen feiert, ist zu recht stolz auf diese Bilanz.

Papritz erzählte von 192 Einsätzen in der Radfahrausbildung, an der mehr als 3000 Kita-Kinder und Grundschüler teilnahmen. Wie erfolgreich diese Einsätze waren, machte er auch daran fest, dass der Landkreis Barnim 2017 bei der Landes-Schülermeisterschaft das Siegerteam stellte.

Eine lange Tradition haben im Barnim die Schülerlotsen. Allerdings ging ihre Zahl in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurück. Derzeit gibt es lediglich an der Grundschule in Klosterfelde noch 18 Mädchen und Jungen, die als Schülerlotsen tätig sind. "Vom Brandenburger Bildungsministerium gibt es da wenig Unterstützung. Wir sind nicht in der Lage, die Schülerlotsen selbst zu betreuen", sagte Walter Papritz. "Wir geben Hilfe, aber im Rahmen unserer Aufgaben. Für die Betreuung müssten Eltern gewonnen werden", stellte er fest.

Die "Aktion 12+" wendet sich an Schüler der 7. und 8. Klassen. und ist auf das sichere Verhalten im Straßenverkehr ausgerichtet. Das Rollerprojekt "Fit und flink" wiederum bietet die Kreisverkehrswacht für Kita-Kinder an. Im vergangenen Jahr nahmen an den 14 Veranstaltungen 199 Mädchen und Jungen unter sechs Jahren teil.

In ihrem Fahrsicherheitszentrum am Standort in Bernau hat die Kreisverkehrswacht regen Zulauf. Seit 2012 bietet der Verein auf dem Gelände an der Marie-Curie-Straße entsprechende Trainingsprogramme für Auto- aber auch für Motorradfahrer an.

Die baulichen Vorhaben der Kreisverkehrswacht in diesem Jahr reichen von der Neuordnung der Wasserhaltung auf dem Gelände über die Rekonstruktion von Betonstraßen bis zur Änderung der Kreisfläche von 30 auf 40 Meter im Durchmesser. Dringend benötigt wird auch eine Halle, in der die Technik untergebracht werden kann, sowie ein neuer Transporter.

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