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Drittliga-Volleyballer des TKC Wriezen besiegen Preußen Berlin in einem begeisternden Duell mit 3:1

Volleyball
Schaus-Gala machtlos ausgeliefert

Entfaltet enorme Angriffswucht: Wriezen Maksims Rostovcevs (links) sorgte zusammen mit Lucas Mäurer, Sebastian Luther, Lucas Mäurer und Lukas Schaus für die nötigen Punkte
Entfaltet enorme Angriffswucht: Wriezen Maksims Rostovcevs (links) sorgte zusammen mit Lucas Mäurer, Sebastian Luther, Lucas Mäurer und Lukas Schaus für die nötigen Punkte © Foto: MOZ/Udo Plate
Udo Plate / 19.02.2018, 05:00 Uhr
Wriezen (MOZ) Zwei großartige Erfolge haben die Volleyballer des TKC Wriezen gefeiert: Während die Drittliga-Akteure sich am späten Samstagabend im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Preußen Berlin mit 3:1 durchsetzten, hat die Ü-35-Truppe in Berlin bei den Norddeutschen Meisterschaften triumphiert.

Angestachelt durch den Erfolg der Oldies, lief das TKC-Drittliga-Ensemble um Übungsleiter Jürgen Treppner zu ganz großer Form auf und gab mit einer über weite Strecken begeisternden Vorstellung den Hauptstädter mit 3:1 (25:22, 23:25, 25:18, 25:21) das Nachsehen. Die personellen Voraussetzungen, um den Berliner Favoriten etwas zu ärgern, waren beim TKC so gut wie lange nicht mehr. Mit Johannes Storm und Dirk Böckermann kehrten gleich zwei Stützen ins Aufgebot zurück. Dementsprechend selbstbewusst starteten die Wriezener in die Partie. Lediglich im zweiten Durchgang wackelten die Gastgeber kurzfristig und gaben den Satz letztlich mit 23:25 ab. Insgesamt aber waren die Treppner-Schützlinge unbestritten die bessere Mannschaft.

Das Spiel ließ sich für die Gastgeber gut an. Zwar hielt die schnelle 9:6-Führung nicht lange, da die Preußen mit kleinen Serien konterten und sich stets wieder heranrobbten. Als die Preußen von Trainerin Romy Richter beim 17:18 gar selbst die Nase vorn hatten, schien sich die Waage allmählich zu Gunsten der Berliner zu neigen. Doch mit einer Auszeit brachte Treppner seinen TKC wieder auf Kurs. Ganz souverän zogen die Hausherren davon. Beim 23:21 war es Lucas Mäurer, der nach 23 Minuten für den ersten Wriezener Satzball sorgte. Maksims Rostovcevs machte mit dem 25:22 den Sack dann umgehend zu.

Im zweiten Abschnitt dominierten zunächst einzig und allein die Berliner. Über 1:3, 4:9 und 7:12 zogen sie auf 15:22 davon. Treppner reagierte, nahm Wechsel vor - Böckermann kam zu seinem Debüt 2018 im TKC-Dress. Den Satzverlust verhinderten die Maßnahmen nicht, auch wenn Wriezen fortan mehr Widerstand leistete. Die Heimtruppe kämpfte sich auf 23:23 heran, doch dann beendeten Mathias Albrecht und Willi Becker die Aufholjagd und erzielten die nächsten beiden Punkte zum 23:25 und dem 1:1-Ausgleich.

Wriezen ließ sich im dritten Satz indes nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Lukas Schaus, der im TKC-Dress bereits hervorragende Partien ablieferte, war nicht mehr zu bremsen. "Das war mit Abstand das beste Spiel von Lukas. Sowohl im Angriff, als auch in der Verteidigung, einfach überragend", freute sich TKC-Coach Treppner. Mit einer Aufschlagserie brachte Schaus Wriezen in Satz drei schnell mit 11:4 nach vorn. Der Durchgang schien ein schnelles Ende zu finden. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Preußen gemacht. Die ließen sich von dem Rückstand nicht ins Bockshorn jagen und kämpften sich wieder heran. In der Schlussphase folgte der große Auftritt von Lucas Mäurer. Mit drei Zählern in Folge sorgte er für den Satzgewinn (25:18).

Der vierte Durchgang verlief lange Zeit auf Augenhöhe, ehe dem TKC doch der entscheidende Vorsprung gelang. Sebastian Luther, Maksims Rostovcevs und Johannes Storm legten vor und Lukas Schaus, wer sonst, landete mit einem Netzroller den finalen Abschluss zum umjubelten 25:21.

"Der dritte Satz war der Knackpunkt in unserem Spiel. Wriezen hat den Druck enorm erhöht und mein Team aus dem Konzept gebracht. Da halfen auch taktische Wechsel nicht mehr", bilanzierte Berlins Trainerin Romy Richter und beharrte keineswegs auf Exklusivrechte für ihre Erkenntnisse.

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