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Spende
Kuschlige Geschenke

Lachen für das Gruppenfoto: Ute Boehm (rechts), Geschäftsführerin der Rabs, brachte den Kindern in der Kita Krümelkiste kuschlige Einschlafhilfen in Form von Elefanten vorbei.
Lachen für das Gruppenfoto: Ute Boehm (rechts), Geschäftsführerin der Rabs, brachte den Kindern in der Kita Krümelkiste kuschlige Einschlafhilfen in Form von Elefanten vorbei. © Foto: MZV
Jürgen Rammelt / 21.02.2018, 06:00 Uhr
Flecken Zechlin (MOZ) Die Freude war riesengroß. Am Montag hatte die Kita Krümelkiste in Flecken Zechlin von der Geschäftsführerin der Regionalen Arbeitsförder- und Entwicklungsgesellschaft (Rabs), Ute Boehm, Besuch bekommen.

Dabei war das Besondere, dass die Chefin der in Rheinsberg ansässigen Gesellschaft einen Packen Geschenke mitgebracht hatte. Neben drei Nistkästen und zwei aus Holz gesägten Osterhäschen waren das drei Beutel voller Kuschelkissen.

Kitaleiterin Grit Weißert und ihre Kolleginnen waren über die Geschenke hocherfreut. Vor allem die gefüllten und waschbaren Kuschelkissen wurden von den Mädchen und Jungen gleich in Beschlag genommen. "Das sind ja wunderbare Einschlafhilfen", ergänzte Erzieherin Michaela Buresch.

Wie Ute Boehm berichtete, wurden die Nackenkissen und Nistkästen von Mitarbeitern der Rabs in der so genannten Alltagswerkstatt hergestellt. Gegenwärtig sind dort sechs Frauen und Männer tätig, die Hartz-VI-Leistungen beziehen und mit ihrer Beschäftigung einen Beitrag leisten, um wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden. "Bei deren Arbeit kommen Materialien zum Einsatz, die eigentlich Abfall sind", erklärte Boehm.

Erfreut zeigte sich auch Ortsvorsteher Rainer Maranke. Er begrüßte die Initiative der Rabs, die in der Region einen wichtigen Beitrag leistet, um arbeitslosen Menschen eine Perspektive zu geben. Dass dabei auch die Kindereinrichtungen profitieren, sieht Maranke als einen wichtigen Beitrag an.

Ute Boehm berichtete, dass die Mitarbeiter der Alltagswerkstatt durchaus in der Lage sind, auch bei der Reparatur von Spielzeug und auf anderen Gebieten zu helfen. Man habe sogar drei Nähmaschinen. Das hörte Grit Weißert gern. Die Kita hat zwar einen Bundesfreiwilligen, aber der hätte schon ausreichend zu tun. So übergab die Kita-Leiterin sogleich an Ute Boehm einen Stapel Handtücher, die reparaturbedürftig sind.

Was die Kita betrifft, zeigte sich Grit Weißert optimistisch. "Wir sind bis September 2019 ausgebucht. Wenn im August acht Kinder eingeschult werden, warten schon andere Eltern auf einen Platz für ihre Sprösslinge." Dabei kommen die Kinder aus der gesamten Region, sogar aus Schweinrich, Lutterow, Zempow und natürlich auch aus Rheinsberg.

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